MAK

Full text: Monatszeitschrift XV (1912 / Heft 6 und 7)

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Er hat den kleineren Bauwerken damit eine reizvolle Umgebung 
angeschlossen, die genug Anhaltspunkte dafür gibt, wie die Architektur 
in die Natur übergreifen kann. Einerseits wurde dem Museumsbau ein 
architektonisch würdiger Point de vue geschaffen, andrerseits ergaben sich 
intimere Teile, die abgeschlossene Wirkungen besitzen. So konnte in der 
kleinen Friedhofanlage trotz beschränktesten Raumes gezeigt werden, wie 
ernst und ruhig eine würdige, prunklose Denkmalgestaltung in Verbindung 
mit einer intimen Aus- 
bildung der grünen 
Umgebung stimmen 
kann. 
Die Abteilung für 
allgemeines Kunstge- 
werbe führt auch dies- 
mal wieder den Chor 
der zahlreichen Be- 
triebe vor, die sich die, 
 
 
 
 
 
 
 
FrühjahrsausstellungösterreichischerKunstgewerbe.Aufsatz, Silber, Frühjahrsausstellung österreichischer 
Schrniedearbeit, getrieben und ziseliert, nach Entwurf von Mill: Kunstgewerbe. Blumensehale, nach Ent- 
Weltmann, ausgeführt von Eduard Friedmann wurf von j. Horejc, ausgeführt vom 
Atelier „ArteW, Prag 
Entwicklung und Ausbildung aller modernen Techniken und Materialien 
durch Heranziehung künstlerischer Mitarbeiter angelegen sein lassen. 
Die unmittelbar unter künstlerischer Leitung stehenden Betriebe wie 
die Wiener Werkstätten bringen naturgemäß auch Leistungen von höherem 
Kunstwert vor Augen. Im allgemeinen wurde diesmal dem architektonischen 
Gesamteindruck zuliebe eine weitgehende Sonderung der Objekte nach 
Ausstellern nicht so streng wie bisher durchgeführt. Dadurch konnte der 
dekorativen Anordnung der Objekte eine größere Wirksamkeit verliehen 
werden. Eine Anzahl von Einzelmöbeln wie jene von K. A. Franz zeigen ein 
großes Raflinement in der Herstellung prunkvollerer Stücke. Hier ist
	        

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