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MAK

Full text : Monatszeitschrift XVI (1913 / Heft 5)

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den übrigen Stücken etwas abweichend ist der Rahmen mit dem Bildnisse der

Kaiserin Maria Theresia (Abb. n). Er ist nicht wie die drei andern Rahmen

geschnitzt, vergoldet

 und mit Porzellanplättchen

 verziert,

 sondern aus

achtprotiliertenPorzellanleistenzusam-





 der

Leisten sind mit

ornamentalen Goldauflagen

 verdeckt,

ähnlich wie bei dem

Spiegelrahmen des

Turiner Museums, i"

der ungefähr derselben

 Zeit angehört.

Porzellane auf die

Entstehungszeit des

Zimmers schließen

wollten, so wäre

zunächst zu erwägen,

 daß in Wien

ebenso wie in Meißen

 der japanische

Imari-Dekor für die























Die Leisten sind auf

dem mittleren Rundstab

 mit bunten japanischen

 Blumen,

in den beiderseits

ansetzenden Hohlkehlen

 mit einem

Linienmuster in

Gold auf kobaltblauem

 Grunde verziert.

 Der Rahmen

ist 51 Zentimeter

hoch und 41-5 Zentimeter

 breit.

Wenn wir aus

dem Charakter der

Zeit zwischen 171g

und 1725, charakteristisch

 ist. Für diese

Zeit spricht auch

das Fehlen des Unterglasurblau,

 denn

die Imitationen der

äußerst dekorativen

japanischen Hizen-Anfänge

 der Fabrik, Abb. 42. Kleinerer Lustex mit bunter Bemalung Pol-genaue mit Unin

 Wien also für  aus dem Porzellanzimmer terglasurblau, Eisenrot

 und Gold als Hauptfarben treten erst später an der Wiener Fabrik auf

und bleiben dann auch ein bis in die kaiserliche Zeit hinein beliebtes Genre.

' Abgebildet in Folnesics und Braun, Geschichte der Wiener Porzellanmanufaktur, S. 15.
            
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