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MAK

Full text : Monatszeitschrift XVI (1913 / Heft 6 und 7)

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schen Gewaldt erobert, vnd besagtem Orden restituiret worden seye, alda

nun der Gottesdienst mit sonderbarem Eyfer vollführet werde, Dahero Er in

consideration seines obhabenden Acht vnd Sechtzigjährigen hohen Alters,

vnd das Er, der Lezte dieses Nahmbens vnd Stamens, vmb sein vnd seines

Eheweibs Seelen I-Ieyl leßer vorzusehen, bewogen worden, nach dem

Exempel seiner Vorfahre, deren Wappen gedächtnus vber Zweyhundert

Jahr in dem Chor dortiger Kirchen zutinden, Ihre Begräbnuß daselbsten

zuerwöhlen, Zu defßen etwelcher danckbarkheit, Er selbigen Abbten

vnd Conuent zu Wappengenoßen, des Vhralten, vnd an Ihm gleichsamb

absterbenden Geschlechts deren von

Leskowecz anzunemben entschloßen, mit

vnterthänigster Bitt Wir geruheten Ihme

die Kaiser: vnd Königliche Gnade zu

thuen, vnd deßen Leßkowetzische Stamb-Wappen,

 mit erwehnten Abbtens vnnd

Conuents Wappen zu coniugiren, vnnd

zuuereinbahren. Wann Wir nun gnädigst

 angesehen V. betrachtet haben, die

gute lobwürdige inclination, vnd daß diß

sein Johann Christophs Freyherm von

Leskowecz gehorsambstes vorhaben

zu deß Leßkoweczischen Geschlechtsgedächtnus

 gereichet, Er auch mehrbesagtem

 StiEt Über diß in andere

werge mehr guets zu thuen intentionirt.

Alß haben Wir Jedoch in dem verstandt,

 daß Er der letzte des Leskoweczischen

 Geschlechts, vnd auf allen Fall,

saluo jure Tertij, in solche coniunctiö

gnädigst eingewilliget, welche folgender

gestaldt formirt vnnd eingerichtet: Alß

mit Nahmben, ein Quartirten Schildt, deßen Hintere vntere, vnd fordere

obere Veldt Blaw- oder Lasurfarb ist, in welchem iede Zwey creutzweiß

über einander liegende guldene Schlüßel, deren löcher auff die Kämppe

aber abwerts gekhert zusehen, auff dem vntern fordern, vnd obern hintermtheil,

 so beed Rot- oder Rubinfarb, liegen gleichergestald Creutzweis zwey

weiße oder Silberfarbe etwas gebogene höltzerne Gabel, dem Zinckhen

Über sich gewendet In der mitte dieses Schildts, stehet ein weißes Hertzoder

 Brust Schildtlein, auf welchem ein I-Iertzoghüetlein, vnd darin ein Einfacher

 gegE der Rechten handt gewendter, gantz Schwartz- oder Kholfarber

 Adler, mit beeden von sich gestreckhten Krählen, außgeschwungenen

Flügeln aufgethanem Schnabel vnd Rothausgeschlagener Zungen, neben dem

Khopff dieses Adlers seindt zwey guldene Buchstaben alß zur Rechten ein

S: vnd zur Linckhen ein A: zu sehen, ob diesem Schildt stehet auf der



Abb. 7. Reguliertes Prämonstrarenser-Chorherrensxift

 Neu-Reisch

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