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MAK

Full text : Monatszeitschrift XVI (1913 / Heft 6 und 7)

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der Devise: MONSTRA TE ESSE MATREM. Der erste Abt von Emaus,

Dr. Benedikt Sauter, benutzte einen gevierten Schild; in 1 und4 von Rot und

Blau geteilt, oben zwei gekreuzte Pilgerstäbe überhöht von einem bekreuzten B,

unten zwischen den Stäben ein goldener, sechsstrahliger Stern (Beuron).

Unten in Blau eine goldene Weltkugel, besteckt mit einer Lilie mit drei

goldenen Blüten und silbernen Blättern (entnommen dem plastischen

Gnadenbilde Unserer Lieben Frau von Montserrat, einer Madonna, die in

ihrer Rechten eine Erdkugel mit einem Lilienstengel trägt. Feld 2 und 3 zeigt

das Wappenbild des Stiftes. Die Devise lautet: VITAM PRAESTA PURAM.

Der seit 1908 regierende Abt Al- .

ban Schachleiter hat sich folgendes

Wappenbild gewählt: grünes Schildhaupt

 über Rot; unten die Fassade der

doppeltürmigen Kirche von Emaus,

oben ein sechsstrahliger goldener Stern

mit drei zwischen die Türme herabreichenden

 Strahlen. Devise: MANE

NOBISCUM DOMINE.

ST. GABRIEL.

Wappen: von Blau und Schwarz

geteilt; oben zwischen zwei silbernen

Lilien das goldene Monogramm des

Erlösers, X und P (Ch und R), die

beiden Anfangsbuchstaben des Namens

Xptcrög, unten eine brennende goldene

Katakombenlampe (Abb. 17).

Die von der Gräiin Gabriela von

Sweerts-Sporck, gestorben am 17. Februar

 1884, gegründete Benediktinnenabtei

 St. Gabriel (Opatstvi Svateho

Gabriela) - Abbatia ad S. Gabrielemin

 Smichov bei Prag wurde erst nach dem Tode der Gründerin im Jahre 1888

erbaut und bereits am 13. November 1889 von Nonnen aus dem Stifte Nonnberg

 zu Salzburg unter ihrer Priorin Donna Adelgundis Berlinghoff bezogen.

Die Frauen von St. Gabriel gehören zur Beuroner Kongregation, Gottesdienst

 und Seelsorge besorgen Benediktiner von Emaus in Prag.

Am 23. April 1891 wurde die Klosterkirche zu Ehren der heiligen

Jungfrau Maria von dem Fürsterzbischof von Prag, Kardinal Schönborn

geweiht. Am  November 1893 erhielt die bisherige Priorin von St. Gabriel

die Weihe als Abtissin des neuen Klosters.

In denJahren 1893 bis 1894 und 1910 bis 1911 wurde das Frauenkloster

durch Zubauten erweitert und zählt derzeit 85 Bewohnerinnen (50 Chorfrauen

 und 35 Laienschwestern). Im Jahre 1904 konnte bereits die Abtei

Abb. xg. Zisterzienserslift Ossegg


            
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