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MAK

Full text : Monatszeitschrift XVI (1913 / Heft 10)




vollendet. In dieser rnachtvollen Einheitlichkeit

 liegt der große Wert der kolossalen

Veranstaltung, durch sie empfängt sie ihre

Seele und weckt die gewaltigste Vorstellung

von der weltgeschichtlichen Bedeutung einer

Periode, die zum Ausgangspunkt der politischen

 Erhebung Deutschlands geworden ist.

Das Ausstellungsgebäude umfaßt 56 Räume

 und umzieht im Viereck einen brunnengeschmückten

 Gartenhof. Die Reihe der verschieden

 großen Säle wird in beiden Hauptachsen

 von je einer größeren Kuppelhalle

unterbrochen, die die Ausstellung in vier

Abteilungen gliedert. Die erste ist den führenden

 Persönlichkeiten, den Regenten, Heerführern

 und Staatsmännern gewidmet, die zweite

dem I-Ieerwesen, die dritte den entscheidenden

Ereignissen im Felde, die vierte endlich den

Werken des Friedens, der Kunst und dem Kunstgewerbe.

 Wir

treten in die

Eingangshalle,

einen Kuppelraum

 mit Bogenöffnungen



Ausstellung zurjahrhundertfeier naFh den vle_r

der Befreiungskriege. Prunkvase aus Seiten. DaZWl-Sevres-Porzellan

 mit Bronzemon- Sehen, in den

tierung (Aus dem königlichen Schlot} _ _

zu Bann) vier Pfeilern, hohe

Nischen mit Lorbeerbäumen,

 davor einige Kanonen, in der

Mitte eine alte schwarze Karosse, das ganze

ein fast nüchterner Raum. An den Wänden

über den Bogen aber von höchstem Pathos

getragene Zitate: Eine Stelle aus dem berühmten,

 von Stein verfaßten „Aufruf an mein Volk"

aus Kleists „Hermannsschlachfß aus Goethes

„Des Epimenides Erwachen" und aus Schenkendorfs

 „Emeuter Schwur". Unter dem

Eindruck dieser gewaltigen Stimmungsakkorde

betreten wir den ersten Ausstellungssaal und

befinden uns in einem Prunkraum, der den

verbündeten Monarchen gewidmet ist. In le- A"ss""""g ""J'h'h""d""'i" MB"

n _ _ _ _ freiungskriege. Prunkvase aus Petersbensgroßen

 Portraten erblicken wir Friedrich burgerPorzellaMAusSchloBLudwigslusl)




































            
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