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MAK

Full text : Monatszeitschrift XVI (1913 / Heft 12)

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ihre Gedanken in Werke umsetzen können und mitunter selbst auszuführen

in der Lage sind.

Was einst nur ein Wunsch war, ist heute vielfach erfreuliche Gewißheit.

Die Wahrheit in der Kunst ist auf dem Wege. Es ist wieder eine Lust,

zuzusehen und dabei zu sein an dem Bilden einer neuen Gestaltung

unseres Lebens, unserer Umgebung. Wie müßig klingen angesichts dieser

Ausstellung österreichischer Kunstgewerbe xgx3-1gx4. Detail aus einem Wohn- und Schlafzimmer von

Adolf jiretz

-Erscheinung alle die Wortgefechte um Stil und Mode, um Traditionslosigkeit

 und historische Logik. Wie gut stimmen oft alte Kostbarkeiten

in die fortgeschrittensten Interieurs unserer Zeit. Man erkennt mit Vergniigen,

 daß es nicht mehr schroffe Gegensätze sind, die jüngstes und altes

Kunstgewerbe trennen.

So tadelnswert es ist, eine Nachahmung neben ein Original zu setzen,

so erfreulich wirkt es, wenn einem tüchtigen alten Werk in einer ernsten

und charakteristischen Raumgestaltung unserer Tage ein Platz angewiesen

80'"
            
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