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MAK

Full text : Monatszeitschrift XVII (1914 / Heft 2)

81

gekennzeichnet sind. Bei Gittern kommen auch Kombinationen von Bindern

mit Nieten in Anwendung. In solchen Fällen sind halbe Binder an den

Gitterrahmen genietet. Auch finden sich zuweilen durch eigens in den Gitterrahmen

 angebrachte

Schlitze durchgeschobene

 ganze Binder vor.

Die „Durchschübe"

 kommen in der

Weise in Anwendung,

 daß bei der

Linienführung darauf

hingewirkt wird, nebensächlicheTeile

 die

Hauptfigur durchdringen

 zu lassen. Zu diesem

 Zwecke rnuß in

letzterem Teile ein

Spaltöhr hergestellt

werden, durch welches

 der erwähnte

erstere Teil durchgeschoben

 wird.

Diese Durchdrin- 1

gungenbieteninder 

Ausführung man- i

cherlei Schwierig- er

keiten und sind '"

deshalb nur bei Ob- 

jekten, welchen ei- -.-ne

 besondere Auf- 

merksamkeit zu- m Ä.

gewendet wurde, .1

zu finden. Da die N1.

Schönheit einesOb-  1_

jektes zum großen

Teile auch auf der _ i_

Sichtbarkeit der

Konstruktion beruht,

 ergibt sich die bereits im Eingang erwähnte Minderwertigkeit der

Schweißung als Mittel zur Verbindung einzelner Objektteile.

Zum Gegenstande der Besprechung iibergehend, sei erwähnt, daß aus

einzelnen Gruppen der genannten Sammlung nur einige, den verschiedenen

Zeitperioden und Geschmacksrichtungen zugehörige markantere Objekte zur

Reproduktion kommen können.

 



  

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Abb. 3. Tor in der Posxgasse Nr. r in Klagenfurt

 

  

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