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MAK

Full text : Monatszeitschrift XVIII (1915 / Heft 12)

Sie gehört dem nordischen Bauernhaus (insbesondere dem in Schleswig-Holstein

 und Friesland) ebenso wie den Rheinländern und auch den österreichischen

 Alpenländern an, doch ist die Formgebung dieser Typen ganz

von dem I-Ieizsystem des Kachelofens abhängig, und seine Elemente sind

die gegossenen Platten, die formal den Kacheln verwandt sind. Heute spielt

das Eisen eine unkünstlerische Rolle im Ofenbau.

Der moderne rationell konstruierte eiserne Füllofen kann nur als technische

 Leistung, nicht durch seine Formgebung, seinen Platz behaupten.

Der Kachelofen hingegen hat eine sehr interessante und reiche Entwicklung

 erfahren und ist wieder in neuester Zeit Gegenstand liebevoller

Durchbildung

geworden.

Eine Reihe

 von Abbildungen,

 die

dem Texte folgen,

 zeigt die

Mannigfaltigkeit

 der Ofenformen,

 die bei

uns zu finden

sind.

Die Anwendung

 von

gebranntem

Ton zur Bildung

 von Öfen

reicht bis in

römische Zeiten

 zurück; die

ursprünglichste

 Form ist

der gemauerte

überwölbte

Ofen, in den

flaschen- oder

topfförmige

hohle Gefäße

eingebettet

wurden ; es sind

auch durch

Ineinanderstecken

 derselben

 die T0pf- Ofen im Filchtingshof zu Lübeck
            
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