Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Monatszeitschrift XIX (1916 / Heft 1 und 2)

bestimmten Teilen festzuhalten, wÀhrend die Farbe an anderen Teilen wieder

ausgewaschen wird. Es handelt sich also tatsÀchlich um zwei sehr verschiedene

 Prinzipien. Da beide Arten sich im wesentlichen aber derselben

Hilfsmittel zum Aufdrucke bedienten und nur die aufgedruckte Masse und

die weitere Behandlung voneinander abweichen, kann man sie immerhin

in eine Gruppe zusammenfassen. Gewissermaßen stehen sie einander auch

nÀher als jede von ihnen den weiter zu erwÀhnenden Techniken, die wir

hier wieder nach unseren GewÀhrsmÀnnern anfÌhren:

"Von anderer Art ist die Deck-Reservage (Reservagepapp), wodurch

einzelne Stellen des Zeuges gegen die Annahme der Farbe geschÃŒtzt (reserviert)

 werden und ihre ursprÃŒngliche weiße Farbe behalten sollenf" Es

findet hier also gewissermaßen das Gegenteil des frÃŒher erwÀhnten Verfahrens

 statt. Man

(J)   M} T;   Ü._ I   Z drucktnichtdieFar-T52

 M; i;  ß i.  , be auf oder ein Mit-

 {kabzf  '  i g _ tel, sie an bestimm-44,

   E, .3;  ten Stellen festzuv

 A     g ' .4.    halten, sondern ein

 f   Fit  V    Ì,  r"_ Mittel, sie beim

 m _ e. jrf  A, 1' 1'     nachtrÀglichenÜber-,

  .3 w" À?  in, }  1 B.   drucken oder FÀr-

 I-fi" 5 i" 4  i?"  33  benvonbestimmten

 9' ÄdÀd ff F?- Qe; j

F ad   34 l-rsÀir W sÀhe}     Stellenfernzuhalten

i "pi-j;  JÀfw" f V    (Schutzmittel).

      " 4 '  Nochanders ist

5-  m? wie A", die

mit dem Ausdrucke

"Enlevage" oder „Freßwerk" bezeichnet wird; hier werden aus einem

gefÀrbten Stoffe die Farben durch Aufdruck bestimmter Chemikalien nachtrÀglich

 wieder herausgenommen.

Immer muß aber die beabsichtigte Musterung (oder deren Grund) in

irgendeiner Weise aufgetragen werden ; es kann dies durch Druck, Schablonieren,

 Zeichnen oder auf andere Weise geschehen. Uns sollen hier, wie

gesagt, vor allem die Druckmethoden beschÀftigen.

HierÃŒber sagt Keeßf":

„In Betreff der Werkzeuge, womit der Druck geschieht, unterscheidet

man: I. den Hand- oder Tafeldruck, 2. den Walzendruck, 3. den Steindruck,

 4. den Plattendruck.

Beim Tafeldrucke hat man Formen, die erhoben in Birnbaumholz nach

bestimmten Desseins geschnitten oder aus Messingdraht und Blech    verfertigt

 sindfbgik Diese Formen sind vierfacher Art: a) die Vorform, womit man

 Ebenda, Seite 36a.

i" "Darstellung des Fabriks- und Gewerbewesens", II. Band (Wien, 1820), Seite x93 ff.

i" Kupferstreifen in Holz sind seit dem Jahre 1740 ÃŒblich. Über die schweizerischen "Cliches" siehe

Depierre, a. a. 0., Seite 58. Anmerkung.
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.