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MAK

Full text : Monatszeitschrift XIX (1916 / Heft 5, 6 und 7)

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einen guten I-Iolitscher Teller mit Rouendekor kaufen konnten; in dieser

Richtung wird noch so manches zu tun sein.

Sehr bedeutend ist unser Zuwachs auf dem Gebiete der Wiener Figurenplastik.

 Auf der Auktion Palmer erwarben wir die Gruppe eines Lautenspielers

 mit Dame, unter einem Baume sitzend, ohne Marke, vor 1749.)" Ein

Gegenstück zu unserer im Jahre 1914 erworbenen Inventarnummer Ker. 6205

ist der Tafelaufsatz von 1750,?" die Figur des Mannes mit runder Vase ein

Gegenstück zu unserer Inventarnummer Ker. 601 (erworben 1866 um 5 fl.),

das weiß glasierte, hervorragend

 fein modellierte

Figürchen der Schlittschuhläuferin

 um 1760 ein Gegenstück

 zu der bemalten Figur

in der Sammlung Mayerfi"

Es gelang uns ferner, die

Figuren der sitzenden lesenden

 Dame mit Schoßhiind-Katieeschale

 mit Untertasse, Porzellan, Wien, um xßoo (jahressrempel x799)

chen und jene des mit iibergelegtem Beine sitzenden, zu ihr sich wendenden

 Kavaliers aus der Sammlung des Oberstleutnants von Benesch zu

erwerben, welche bei Folnesics und Braun abgebildet sind;1' eine der Figuren

trägt, wie bekannt, die eingeritzte Signatur Schneiders. Wir sind weiters in

den Besitz der kleinen, 18'5 und r8'8 Zentimeterhohen Büsten Maria Theresias

und Josefs II. gelangt-H die auf reizvoll vergoldeten Sockeln ruhen; es sind

Arbeiten von höchster Qualität um 1775. Sodann erwarben wir ein Figürchen

um 1790 (Knabe mit Hund, der nach dem Hute des Knaben schnappt) und

schließlich gelangten wir durch eine hochherzige Schenkung der Frau Konsul

Böhler in den Besitz von sechs Biskuitgruppen, antikisierende Frauen- und

Kindergestalten, darunter die hier abgebildete sitzende weibliche Figur mit

x" Abgebildet auf Seite 202.

'" Abgebildet auf Seite 203.

"H Folnesics, „Die Wiener Porzellansammlung Karl Mayer", Nr. 337, T. XLVII, Ausstellung Wien

Nr. xzgo. Ein weiteres Exemplar dieser Figur ist kürzlich auf der Auktion Rosenfeld (Amsterdam, Mai rgxö),

obwohl sie restauriert war, um 2400 holländische Gulden verkauft worden.

1' Tafel XL, Nr. 5 und 6, und hier auf Seite 106 und 207.

H- Abgebilde: auf Seite 204 und 205.


            
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