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MAK

Full text : Monatszeitschrift IV (1901 / Heft 4)

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zu theilen, die architektonisch nicht begründet sind. Die Farbenstimmung

der Reliefs ist zwar wieder eine sehr entschiedene, aber in bedeutend

lichteren Tönen gehalten, als die Trocadero-Decorationen und andere Werke

Moiras, der sich von jeher mit grosser Vorliebe für das schwierige Problem

interessirte, reine, primäre Farben in einer dem Auge gefälligen Weise

nebeneinander zu setzen. In dem vorliegenden Falle war es nöthig, eine

lichtere Farbenscala anzuwenden, da die Wände durchwegs mit sehr

lichtem Naturholz getäfelt sind und die ganze Ausschmückung des Raumes

in entsprechend lichten Tönen gehalten ist.

Wie die meisten Künstler Englands, die sich durch einen besonders

entwickelten Farbensinn auszeichnen, hat auch Gerald Moira fremdes Blut

in seinen Adern. Er ist spanisch-portugiesischen Ursprungs, ward jedoch in

England geboren und erhielt seine Kunsterziehung an der_Schule der Royal

Academy in London, wo er besonders von Waterhouse und _Czilbert beeinflusst

 wurde. Die Jahre, die Moira an der Akademieschule zubrachte, gaben

eine ausnahmsweise gute Ausbeute an Talenten, von denen ausser Moira noch

Byam Shaw, R. Peacock, Harold Speed und Spencer Watson schon

Bedeutendes geleistet haben. Sie alle sind noch junge Männer, die die ganze

Zukunft vor sich haben und deren bisherige Leistungen zu den grössten

Erwartungen berechtigen. Von allen den Genannten zeichnet sich Moira
            
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