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MAK

Full text : Monatszeitschrift XX (1917 / Heft 1 und 2)

meter), wohl französischen Ursprunges,

mit vier runden LichtöEnungen, von denen

drei als Zifferblätter dienen. Schraubt man

die Bodenfiäche ab, so zeigt ein Blick in

das Innere den Mechanismus. Die konzentrisch

 gestellten Räder, die vom oben

liegenden Werke aus durch ein Zahnrad

geführt werden, leiten die Zeiger. Die

Laterne ist aus Gold verfertigt und mit

Friesen sowie mit Musikinstrumenten, die

zu Stilleben vereint sind, geziert.

Die beiden goldenen Tabatieren,

die rechteckige mit abgekanteten Ecken

(Abb. 68, Höhe 3 Zentimeter, Länge

g Zentimeter, Breite 5'2 Zentimeter) und

m.12.22:1är2::::::::hx2:;"m- 3.7.322325323;Sääiääfäiiiiifäfäfäicili

Email auf guillochiertem Grunde hat im

Deckel ein Werk von „Moricand e Comp." (Britten: zirka 1780) und die

runde mit gravierten Friesen trägt gleichfalls oben im Deckel eine unbezeichnete

 Uhr, deren Zifferblatt und Zeiger mit Straßsteinen besetzt sind.

Den Beschluß meiner Beschreibung machen drei Uhren der Sammlung,

die im strengen Sinne nicht als Formuhren zu gelten haben, aber der Vollständigkeit

 wegen nicht wegbleiben sollten, um so weniger, als sie alle drei

sehr hübsche Exemplare sind.

Die erste, rechteckige, mit abgekanteten Ecken (Abb. 70, Höhe 5' 5 Zentimeter,

 Breite 4'4 Zentimeter) ist auf dem in iiguralem Maleremail dekorierten

Zifferblatt mit „Vaucher" bezeichnet; auf der Rückseite ist eine Porträtminiatur

 auf Pergament mit dem Brustbild einer Dame eingelassen. Die

zweite, ovale, goldene Uhr (Abb. 71, Durchmesser 6'3 Zentimeter) mit gleichfalls

 goldenem, einfach graviertem Schutzdeckel zeigt auf dem blauen Zifferblatt

 in buntem Maleremail Putten und Blütenranken sowie die Signatur

„Me1ly freres", die im Werke nochmals wiederkehrt.

Die dritte und letzte endlich ist rund und ruht in einem Gehäuse aus

englischem Porzellan (Abb. 72, Durchmesser 5'5 Zentimeter) und guillochierter

 Goldmontierung. Die Porzellanfiäche ist mit einer hellpurpurfarbenen

 Rose bemalt, die von einer Fliege umsummt wird. Das Zifferblatt

aus weißem Email trägt kleine bunte Streublumen. Das Werk, besonders die

Kleben, erscheint überaus reich und zierlich mit üppigem Akanthuswerk und

Maskaronen graviert und wurde von „F. Engin, London" hergestellt. Dieser

Meister lebte daselbst nach Moore um die Mitte des XVIII. Jahrhunderts?

f Verzeichnis der Uhrmacher: Blackwell j., London (Abb. 56); Bordier Frs, Genf (Abb. 59); Choudens,

siehe Esquivillion, Paris (Abb. 19); Cheneviere ä Pacry, Genf (Abb. 5a); Droz Jacquet, London (Abb. 6x

und 52); Duchene ä Fils, Genf (Abb. x7 und 53); Dupart, Paris (Abb. x3); Ellionedy Louis, Wien (Abb. 47);

Engin F" London (Abb. 7:); Esquivillion Freres er de Choudens, Paris (Abb. xg); Fenbauer, Wien (Abb. 22);


            
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