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MAK

Full text : Monatszeitschrift XX (1917 / Heft 3, 4 und 5)

in Verbindung mit seinem prächtigen dekorativen Beiwerk von imposanter

Wirkung ist. Die Komposition des Altars zeigt den Sarkophag als Mittelpunkt

Tabernakellür vom Altar der Elemosynarius-Kapelle

desGanzenDieWände

 desselben sind aus

Glas, die Einfassung

und der Deckel massives

 Silber mit reicher

 Dekoration. Ihr

barocker Charakter

läßt schließen, daß

die „Erneuerung"

des alten Pazmanyschen

 Sarges, welche

nach der von Ballus

mitgeteilten Inschriftik

von Donner vorgenommen

 wurde,

eine ziemlich durchgreifende

 gewesen

sein muß. Er ist von

einem Außensarg,

bestehend aus einem

Gitterwerk von versilberten

 Eisenbändem,

 umschlossen,

an deren Kreuzungen

 abwechselnd vergoldete

 vierblättrige

Blumen und siebenzackige

 Sterne angebracht

 sind. Der

Oberteil dieser Sarghülle

 kann gehoben,

der untere Teil herabgeklappt

 werden, um

das Innere des Reliquienschreines

 alljährlich

 am 23. Jänner,

 dem Namenstage

 des Heiligen,

und den folgenden

Tagen zur Besichtigung

 freizulegen.

5' Siehe Seite 86.
            
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