in Verbindung mit seinem prächtigen dekorativen Beiwerk von imposanter
Wirkung ist. Die Komposition des Altars zeigt den Sarkophag als Mittelpunkt
Tabernakellür vom Altar der Elemosynarius-Kapelle
desGanzenDieWände
desselben sind aus
Glas, die Einfassung
und der Deckel massives
Silber mit reicher
Dekoration. Ihr
barocker Charakter
läßt schließen, daß
die „Erneuerung"
des alten Pazmanyschen
Sarges, welche
nach der von Ballus
mitgeteilten Inschriftik
von Donner vorgenommen
wurde,
eine ziemlich durchgreifende
gewesen
sein muß. Er ist von
einem Außensarg,
bestehend aus einem
Gitterwerk von versilberten
Eisenbändem,
umschlossen,
an deren Kreuzungen
abwechselnd vergoldete
vierblättrige
Blumen und siebenzackige
Sterne angebracht
sind. Der
Oberteil dieser Sarghülle
kann gehoben,
der untere Teil herabgeklappt
werden, um
das Innere des Reliquienschreines
alljährlich
am 23. Jänner,
dem Namenstage
des Heiligen,
und den folgenden
Tagen zur Besichtigung
freizulegen.
5' Siehe Seite 86.