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Full text: Monatszeitschrift XX (1917 / Heft 3, 4 und 5)

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Stuckdecke aus dem Palais Windischgrätz in Wien 
wenig bebaut ist. Wenn sie es voll und ganz zu beherrschen vermögen, werden sie zu 
bedeutungsvollen Leistungen gelangen, die der Größe der Zeit würdig sind. 
UNS__TSALON HALM 8: GOLDMANN. PROFESSOR AUGUST 
BROMSE-PRAG. Ein Österreicher, der über Berlin, wo er seine Entwicklungs- 
jahre erlebte, in sein Heimatland Böhmen zurückkehrt, ist keine sehr häufige Erscheinung. 
Man fühlt, daß er eine größere Welt geschaut und erlebt hat und in seine jetzige Umgebung 
die Kraft des Wollens mitbringt, die draußen stärker ist als bei uns. 
Nicht die besondere Eigenart, aber die schöne Vertiefung des Wesens ist es, die aus 
den radierten und lithographierten Blättern zu uns spricht, die das Vorrecht der graphischen 
Kunst betätigen, gedankenvoll menschlichen Problemen nachzugehen. Sie darf den Inhalt 
reicher gestalten, ohne die Form zu sprengen. Sie darf sich mehr an die Seele wenden, 
ohne das Auge zu beunruhigen. Das will Brömse in mannigfaltiger Weise und wendet die 
reichen Ausdrucksmittel verschiedenster graphischer Techniken oft in sehr glücklicher 
und fesselnder Weise an, seine inneren Erlebnisse zu schildern. 
KLEINE NACHRICHTEN 50- 
AKQB BÜRCKHARDT UND PAUL HEYSET Die Dokumente zur Biographie 
Jakob Burckhardts mehren sich in erfreulicher Weise. In rascher Folge sind seine 
Briefwechsel mit dem Architekten Alioth (1912), mit Geymüller (xgx4) und nun mit Paul 
4' Briefwechsel von Jakob Burckhnrdt und Paul Heyse. Herausgegeben von Erich Petzet. j. F. Lehmanns 
Verlag, München 1916.
	        
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