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Full text: Monatszeitschrift XX (1917 / Heft 6, 7 und 8)

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mannigfachen Abwandlungen 
immer wieder angefertigt wor- 
den ist, trägt im Medaillen der 
Obertasse einen Rosenstrauß 
mit der Überschrift: „Wandle 
auf", während im Spiegel der 
Schale das Wörtchen „Und" 
  
Abb. 4. Silhouettentasse mit Blumenmonogramm, Berlin, um x78: (Sammlung Lüders, Grunewald) 
mit einem Vergißmeinnichtstrauß angebracht ist. Von dem witzigen Herzog 
August von Gotha wird erzählt, daß er gelegentlich eines Besuches bei der 
Herzogin von Kurland in Loebichau, als man ihm eine Tasse dieser Art 
reichte, für den frommen Wunsch des Rebus die Deutung: ,.Wandle auf 
Ober- und Untertassen" vorgeschlagen habe (Abb. g). 
Mit Vorliebe wurden auch die Blumen in der Weise zusammengestellt, 
daß ihre Anfangsbuchstaben den Namen des Beschenkten ergaben, wie es 
die Juweliere entsprechend bei der Anordnung der Edelsteine auf Schmuck- 
stücken besorgten. So findet 
sich in der Sammlung von Dall- 
witz eine aus dem Nachlaß des 
bekannten Berliner Arztes Karl 
  
i. 45.-..." 
Abb. 5. Deckelnsse mit Namenszug, Berlin, um x78o (Sammlung Dohme. Berlin)
	        
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