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MAK

Full text : Monatszeitschrift XX (1917 / Heft 11 und 12)

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Naturalistundmalte

 nur zuweilen

Böcklinsche Faune

 und Nymphen.

In seiner Farbgebung

 aber übernahm

 er stets stärker

 die Böcklinsche

 Manier, mit

bunter, leuchtend

heller Palette zu

malen. Unter den

neuerworbenen

Skizzen fällt eine

besonders frische

zu dem bekannten

Majalisbild von

1873 auf, das komponiert

 ist in der

Art Courbets und

gemaltin der Böcklins.

 Ein Geschenk

des Herrn von

Nemes ist das vorzügliche

 Atelierinterieur,

 ebenfalls

von 1873, rnit den

roten japanischen

Wandschirmen.

Wohl das Hauptwerk

 des Künstlers

 ist die Dame

in Lila von x874, eine Widmung des Vereins der Museumsfreunde. In der

leuchtenden Farbgebung und der feinen Empfindung für die Landschaft

hält das Gemälde den Vergleich mit den besten deutschen Bildern der

Zeit aus.

Ebenfalls in München im Jahre 1885 ist Simon Holössys „Maisernte"

entstanden. In der ehrlichen, peinlich sauberen Technik und der ganz reinen

und hellen Farbe macht sich wohl Leibls Einfluß geltend. Unter den Bildnissen

 ragen eines von Gyarfäs (München 1880) und eines von dem jüngst

verstorbenen Karl Ferenczy durch originelle Auffassung hervor.

Zu europäischer Berühmtheit schwang sich das bedeutendste malerische

Talent Ungarns, Michael Munkacsy, empor. Sein Eintiuß auf einige der

bedeutendsten deutschen Künstler, vor allem auf Liebermann und Uhde, ist

Paul Merse von Szinyei, Dame in Lila
            
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