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Apothekers, eine Muse von Alabaster befinde, ungefähr einen Schuh hoch,
darunter mit lateinischen Fraktur Buchstaben die Worte stehen: Victor
Kaiser hats gemacht
zu Augsburgr53z.DieStel-
sei zwar verdreht,
im übrigen
aber die Figur so
gut, daß der Meister
der Vergangenheit
entrissen
zu 'werden wohl
verdiene." "'
Diese Quelle
des XVIII. Jahrhunderts
gibt uns
bis jetzt allein die
Möglichkeit, uns
einen Begriff von
' Dem Viktor Kayser
ist bereits früher einmal
auf Grund der Stettenschen
Notiz von F. Kenner („jahrhuch
der kunsthisrorischen
Sammlungen", Wien, IV,
1886, Seite g) eine Arbeit
zugeachriebenwordemweil
sie gleichfalls aus Alabaster
geschnitten ist; es ist
dies ein komuriertes Relief
mit der Halbfigur Kaiser
Karls V. vor einer Balustrade,
dem wohl eine zweite,
jetzt verlorene. gegenüberstehende
Büste entsprach,
die wahrscheinlich
Ferdinand I. darstellte. Das
Stück ist aber wohl eine
Arbeit des Loy Hering,
denn es zeigt große Verwandtschaft
mit den Brusthildem
Karls V. in Berlin
(Vöge, Nr. x39) und des
Bischofs Philipp von Frei-'
im Germanischen
sephi, „Werke der plas
sehen Kunst im German -
sehen Museum", Nr. 62,
Seite 36), die sichere Werlre
des Freisinger Bild
hauers Loy Hering sind
(Habich, „Die deutschen Abb. 3. Sleinrelief des Augsburger Monogrammisten V. K. (Viktor Kayserj bei
1494131191111", Sei" l0)- Herrn Dr. James Simon in Berlin