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Full text: Monatszeitschrift XXIV (1921 / Heft 11 und 12)

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Österreichischen Museum nicht 
gepflegtes Gebiet technisch- 
künstlerischer Arbeit, der 
Eisenguß, ist unserer Auf- 
merksamkeit durch die ein- 
schlägigen Zuweisungen aus 
dem Technologischen Ge- 
werbemuseum (National-Fa- 
briksprodukten-Kabinett) und 
durch den Umstand nahe ge- 
bracht worden, daß die Metall- 
armut der letzten Kriegsjahre 
an die ähnlichen Verhältnisse 
während der Befreiungskriege 
und die hochwertigen Eisen- 
gußarbeiten jener Epoche er- 
innert und die Versuche an- 
geregt hat, in gleicher Weise 
vorzugehefl und auch die Plakette, Bronze, Triumph der Galathea. italienisch, 
Künstler wieder dafür zu inter- signiert M. s. 16x15 (Massimiliano Soldani) 
essieren. Professor Powolny 
hat sich dies angelegen sein lassen, das Österreichische Museum den Ver- 
such gemacht, die Dinge in Fluß zu bringen. Unter diesem Gesichtspunkte 
wurden über den altöster- 
reichischen Eisenguß Studien 
unternommen (vgl. meine Ab- 
handlung in „Kunst und Kunst- 
handwerk" Jahrgang XX) und 
Erwerbungen gemacht. So ha- 
ben wir die Plaketten „Kaiser 
Josef zu Pferde bei einer 
Parade" und „Friedrich II. zu 
Pferde vor einem Feldlager", 
Eisengüsse graphitiert, böhmi- 
sche Arbeiten (.7) der zweiten 
Hälfte des XVIII. Jahrhun- 
derts, in Prag angekauft. Dem 
XVIlLJahrhundert gehört auch 
die hier abgebildete Plakette 
Madonna mit Kind an, es kann 
eine frühe Arbeit der berühmten 
Wrbna'schen Gießerei Horo- 
Medaille, Bronze, auf Karl von Lothringen. Revers: Allegorie - - Anfan de 
auf die Befreiung der Christenheit von den Türken, italienisch, Wltz SelrL Dem __ g s 
xvn. Jahrhundert, signiert M. s. (Massirniliano Soldani) XIX. Jahrhunderts gehoren an: 
 

	        
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