Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Monatsschrift für Kunst und Gewerbe I (1866 / 9)

e) Welches ist das durchschnittliche Lebensalter der Schüler?

f) Auf welchem Wege sind die Schüler für den Zeichennnterricht an

den betreffenden Schulen vorgebildet worden?

g) Welches sind die Berufswege, denen der grösste Theil der Schüler

sich zuwendet?

h) Werden ausgezeichnete Talente weiter getiihrt als die Masse der

Schüler?

z) Welche Lehrmittel kommen zur Anwendung?

k) Welche Dotation steht jährlich zur Anschaffung und Ergänzung von

Lehnnitteln zur Verfügung?

l) Finden bei Ertheilung des Zeichenuntenichtes die verschiedenen Gewerbe

 eine besondere Berücksichtigung?

m) Sind liir die plastische Darstellung von Formen nach Zeichnungen,

in Thon, Gyps und Holz, dann zum Bossiren in Wachs, besondere

Werkstätten vorhanden?

Endlich soll zur Information des Comitäs für jeden Curs und jede

Art des Unterrichtes von dem betreffenden Lehrer ein Verzeichniss der

an der Ausstellung mit Arbeiten betheiligten Schüler beigegeben werden,

geordnet nach dem Fortgang und mit Beifügung der Fortgangs-Jahresnote.

 Dieses Verzeiehniss hat in einer besonderen Rubrik die von jedem

Schüler eingesendeten Gegenstände zu enthalten und so dem Comite als

Inventar Hir die Ausstellung selbst zu dienen.

VIII. Mit dieser Ausstellung von Schülerarbeiten ist auch eine Ausstellung

 einschlägiger Werke des Kunst- und Buchhandels

verbunden, wegen deren Beschickung sich das Comite an mehrere in- und

ausländische Kunst- und Buchhandlungen und Private wenden wird. Auch

das Museum wird bei dieser Ausstellung die von ihm angefertigten und

in seinem Besitze befindlichen Lehrmittel und Zeichen-Vorlagen ausstellen.

Ferner wird eine Ausstellung von Zeichenrequisiten, wie sie in

den Schulen Oesterreichs und des Auslandes vorkommen, veranstaltet

 werden.

IX. Zum Besuche dieser Ausstellung werden die Lehrer der graphischen

 und plastischen Fächer an allen Zeichenschulen Niederösterreichs

(im Sinne des ä. III) Hir einen oder zwei Tage nach Wien eingeladen

werden und zwar alle zu demselben Zeitpuncte, um allfällig wünschenswerthe

 Aufklärungen über den Gang und die Methode des Unterrichtes

u. s. f. zu ertheilen und aus den Ergebnissen der Ausstellung Eir ihre

eigene fernere Lehrthätigkeit den möglichsten Nutzen zu ziehen. Die Conferenzen

 dieser Lehrer werden unter Leitung des ComiteYs stattfinden, welches

 mit Benützung der anderwärts und hier gesammelten Erfahrungen

eigene Fragepuncte für die Tagesordnung dieser Versammlung feststellt.

X. Die mit der Localbeschalflmg, dem Transporte loco Wien, dem

Arrangement, der Ucberwachung u. s. Z. Wiederverpackung nach bes


            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.