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MAK

Full text : Monatsschrift für Kunst und Gewerbe VI (1871 / 73)

b) Dss Unterrichtswesen,

dargestellt durch Schillhluser und Schuleinriehtungen in Wirklichkeit, in Modellen

 und Zeichnungen, durch Lehrmittel, durch Vorführung von Werken und Zeitschrißen

 über das Unterrichtswesen, Beschreibung und Illustrssiou von Lehrmethoden,

Geschichte und Statistik der Schule, ihre Organisation und Gesetze;

u) Volks- (Elemenhn) Schule.

In diese Abtheilung werden auch Alle suf den Unterricht von Blinden, Taubstummeu

 und Idioten hesugnebmendan Exposihionen eingereiht;

ß) Mittelschule (Gymnasien, Benlschulen);

z) Fseh- und technische Hochschulen;

) Universitäten.

c) Dss Bildungswesen im engeren Sinne,

Fortbildung der Erwschsenen. dnrgestellt durch die Leistungen der Lilerscur der

Tsgespresee, der auf Bildungsswecke gerichteten Vereine und ödentlichen Bibliotheken.

o

. Die Arbeiümsschinen werden in die 13. Gruppe eingereiht, jedoch von der Jury

der betreffenden Fschgruppe unter Zuziehung von Msschinenfsbrikentan beurtheilt. Besliglich

 solcher Ohjeete, welche die Einreihung in mehrere Gruppen sulsssen,

hleiht es dem Aussteller anheim gestellt, die Gruppe anzugeben, iu welche er seine Ohjeete

eingerelht wissen will.

Addltlcsslle Anstellungen.

1. Geschichte der Erfindungen.

2. Geschichte der Gewerbe.

8. Darstellung der Abfsllsverwerthung.

4. Geschichte der Preise.

li. Dsrstellung des Welthandels.

Temporäre Ausstellungen.

l. Lebende Thiere (Pferde, Binder, Schsfe, Schweine, Hunde, Geflügel, Wild, Fische etc).

2. Todtes Geüiigel. Wilpret, Fleisch, Fette etc.

3. Producte der Milchwirthschsß.

4. Fäieches Obst, frische Gemüse, Blumen, der Lnnd- und Forstwirthschsli schidliche,

lebende Pflanzen.

Fiir diese Ausstellung werden besondere Bestimmungen verößentlicht werden.

zur Chemie der Thonwaaren.

Vortrag des Prof. Dr. Hlasiwetz, gehalten im Oesterr. Museum un 3. Deebr. 1870.

(Fortsehungu)

Italien hatte zu einer solchen Nachahmung in seiner Fayence schon

einen sehr versprechenden Anlauf genommen und auch Holland erzeugte

in seiner DelRer Waare schon ein wenigstens sich annähernde: Product,

dessen Verbrauch allrnälig sehr bedeutend geworden war, da man" es nicht

nur zu Geschirren, sondern auch zu den sogenannten Fliessen, Täfelchen

von verschiedener Form, Grösse und Färbung verwendete, mit welchen

Zimmer, Kamine, Oefen, Treppen und Vorsaalmauern auszukleiden eine

bald sehr beliebte Mode wurde.

Dass Böttger, wenn er auch kein Gold machen konnte, doch ein

Mann von sehr bedeutendem Talent und grosser Erfindung war, hat er

bei seinen nun in dieser Richtung angestellten Versuchen bewiesen, denn

wirklich gelang ihm die Herstellung dieser Art von Masse und daraus

erfolgter Waare so gut, dass man ihm 1707 neben seinem Laboratorium
            
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