ruhe. 8'. 33 p. Paris, Chaix. (Extr. des
Mem. de In Societe des ingenieurs civils
de France.)
Urvieto.
- Bertaux, E. L' Esposizione d'Orvieto e
lu storia delle arti. (Archivio storicu dell'
arte, 1896, 6.) _
- Grisnr, Die Ausstellung von Gegenständen
der Archlnlogie und der christlichen
Kunst zu Orvieto. (Rum. Quartalschrift,
1896, 4,.)
Oxford.
- Cntalogue cf the Mniolicn rmd Ennmelled
Earthenwere nf ltaly, Persien und other
Wnres in the Ashmolean-Museum, Oxford,
Fortnum Collecrion. 4'. London, Frowde.
10 sh. 6 d.
Paris, Weltausstellung 1900.
- Exposition universelle internntionnle de
1900. i Pnris. Clauitication generale,
nnnexee au decret du 4 noüt 1894 portant
reglement general. 8'. 62 p. Plris,
lmpr. nat., 1896. (Minist. du commerce.)
Paris, Weltlusltellung 1900. ,
- P. W. Die Pariser Weltausstellung. (Zeitschrift
des Bayer. K-unszgevn-Yereines in
München, 1891. t, Beibl.)
- Weltausstellung in Paris 1900. (Sprechsnl,
XXX, z.) ' "
R ei ms. -
- Jndnrt, H. A trevers Vexposilion retrospective
de Reims en 1895. (Reunipn du
Soc. des Beaux-Arts, XX. Sees, p. 174.)
Wien.
- Die Ausstellun Wien 1598. (Wochenschrift
des N. Crew-Vereins, 5.)
- Minkus, Fritz. Plant-Ausstellung (im
Künstlerhause). (Wr. 113., 33, 34.)
- Das Museum für österreichische Volksltunde.
(Die Reichswehr. 11. Febr.)
- Sehenden, M. Die Plant-Ausstellung
im Künstlerhnuae. (D. Reichswehr, 27. Jln.)
- v. V. Die Schubert-Ausstellung. (Allg.
Zus. 35-)
- Die Weihnachts-Ausslellung des Wiener
Kunstgem-Vereins. (Spreclunl, XXX. z:
n. d. -Mittheil. des k. k. Desterr. Mumm)
N oltizen.
Archäologische Funde. Ein seltener archäologischer Fund wurde in den ersten
Tagen des Februar in Konjica gemacht und wird die Sammlungen des bosnischen Landesmuseums
in Sarajevo bereichern, namlich ein Mithras-Heiligthum, der erste bekannte
derartige Fund auf der Balkan-Halbinsel und einer der seltensten archäologischen Funde
überhaupt. Das aufgefundene Cultbild trägt auf beiden Langseiten Reliefs. Auf dem
Haupttheile, welcher als solcher durch die Widmungs-Inschrxft kenntlich gemacht ist.
befindet sich das nSrieropfern, auf dem rückwlrtigen Theile das rOpfermahlI. Das Relief
und der Altar selbst scheinen in Konjica angefertigt worden zu sein. da daa dazu verwendete
Material aus dem Bruche des nahen Repovica-Rückens stammt. Dieser Umstand
sowie frühere Funde (so der Marmorkopf einer vornehmen römischen Dame) deuten
darauf hin, dass sich einst an der Stelle des heutigen Konjics ein bedeutenden: atldtisches
Centrum des Natenta-Thales befand, welches mit dem nahen Lisididi und Homolje,
wo wichtige Neltropolen constatirt wurden, ferner mit Narona an der Narenta-Mündung,
wo gleichfalis Mlthraa-Bilder gefunden wurden, in commercicller Verbindung stand. Das
Heiligthum bildet ein Rechteck von 9 Meter Lange, 5 Meter Breite und 010 Meter
Mauerstarke. Langs der Nordseite belindet sich ein Steinsatz fündas Cultbild. Der ungepflasterte
Boden war mit einer z Meter starken Hurnusschichte bedeckt, in welcher
sehr viele Münzen aus der zweiten Hllfte des 3. und aus der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts,
ferner Topf- und Glasscherben, zwei Schleifsteine, ein Bronzenapfchen u. s_. w.
aufgefunden wurden. r
Arohlologlsohßl aus Pßlüßülnß. _Eine interessante archlologiache Entdeckung
hat man in Pslastina gemacht. ln einem Dorfe zwischen es-Salt und Kerak, ostlich vom
Jordan, fand man einen Mosaik Fußboden von 30 Fuß Llngeund 15 Fuß Breite, aus
farbigen Ziegeln von etwa 9], Quadratxoll Große bestehend. Dieses Mosaik, welches wahrscheinlich
den Fußboden einer Capelle aus dem fünften Jahrhundert bildete, stellt eine
Karte Palaatinfs vor vom Libanon bis nach Aegypten. Die Zeichnung ist "sehr verzerrt,
Jerusalem ist ganz unverhaltnissmlllig groß und seine Straßen sind angegeben. Das
todte Meer wimmelt von Fischen, obwohl es darin keine gibt, und einige Fische sind
langer, als der Jordan breit ist. Hebron fehlt auf der Karte, obwohl es eine der llteaten
Stadt: ist. ' '
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