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und wir erinnern uns heute, an diesem bedeutungsvollen Zeitabschnitte,
dankerfüllt unseres Organisators Rudolf von Eitelberger,
sowie jener Lehrer, welche der Schule zu früh durch den Tod entrissen
worden sind, oder deren Wirken vorgeriicktes Alter ein
Ziel setzte.
Wir danken der hohen Unterrichtsverwaltung die ununterbrochene
und munificente Förderung unserer Schule von ihren bescheidenen
Anfängen bis zu ihrer heutigen Ausgestaltung, dem Aufsichtsrathe für
seine Fürsorge, dem Curatorium des Oesterreichischen Museums, der
Direction und den Angehörigen desselben für die unermüdliche Unterstützung
in der Erreichung unserer gemeinsamen Aufgabe.
Wir danken den Mitgliedern der wGesellschaft zur Förderung
der Kunstgewerbeschuleu, welche uns die Unterstützung talentirter,
aber armer Schüler ermöglicht, und wir danken der hohen Verwaltung
des Huf-Titeltaxenfondes, wie jenen hochherzigen Stiftern,
welche uns die Mittel zur Verfügung stellten, unseren Absolventen
durch die ihnen zur selbständigen Lösung übertragenen Aufgaben
den Weg in's praktische Leben zu ebnen.
Wir danken endlich jenen hervorragenden Trägern unserer heimischen
Kunstindustrie, welche uns vom Anbeginne mit ihren Sympathien
zur Seite standen, welche uns jene Aufgaben stellten, an
welchen wir lehrend lernten, ein Zusammenwirken, ohne welches ein
so rasches Aufbllihen der Schule und die achtunggebietende Stellung,
welche die österreichische Kunstindustrie heute einnimmt, nicht erreichbar
gewesen wäre.
Und nunmehr bitte ich Euere kaiserliche Hoheit, dieses Werk, in
welchem ein Theil der Thätigkeit der Kunstgewerbeschule niedergelegt
ist, als ein Erinnerungszeichen an den heutigen Tag gnädigst
entgegennehmen zu wollen.
Am Schlusse dieser Rede überreichte Hofrath Storck dem durchlauchtigsten
Herrn Erzberzog-Protector ein Exemplar des von der Direction
der Kunstgewerbeschule aus Anlass ihres Jubiläums herausgegebenen
Prachtwerkes: wArbeiten der österreichischen Kunstindustrie aus den Jahren
1868-1893" ').
Der Vorsitzende des Curatoriums des Oesterr. Museums, Se. Excellenz
Graf Edmund Zichy richtete hierauf folgende Ansprache an Seine
k. und k. Hoheit:
Euere kaiserliche und königliche Hoheit!
Unter den vielen großartigen und Segen bringenden Schöpfungen
unseres gnädigsten Monarchen nimmt die SchaEung der Kunstgewerbeschule,
deren flinfundzwanzigjährigen Bestand wir heute
') Die iMittheilungen des Oesterr. Museums: haben bereits im April-Hefte d. J.
über dieses Werk ausführlich berichtet.
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