MAK
Mr. 39 VIII. 
Gebrüder Thonet’ 8Cher Zentral-Anzeig-er. 
mm 
Seite f 
Verbindungen. 
(Zirkular Nr. 131 vom 14. Februar 1913.) 
Contreforts. 
(Circulilire No. 131 <lu 14 fövrier 1913.) 
Es dürfte Ihrer Aufmerksamkeit nicht entgangen sein, 
daß seit zirka einem Jahre die Verbindungen, insoweit sie 
nicht von Vorräten in alter Ausführung entnommen sind, 
nicht mehr auf dem oberen Kami des Sitzrahmens aufsitzeu, 
sondern mehr seitlich angeschraubt sind, wodurch die Sessel 
mit Verbindungen bei Magazinierung und während des Trans 
portes weniger Schaden erleiden, da die Sitzrahmen direkt 
aufeinander zu liegen kommen und nicht, wie früher, durch 
die vorstehenden Verbindungen abgewetzt werden. 
Wir möchten doch nicht unterlassen, auf diese Änderung 
aufmerksam zu machen und Sie zu ersuchen, darauf sehen zu 
lassen, dali bei Ablieferung von Sesseln mit Verbindungen 
nicht die alte und neue Ausführung bei ein und derselben 
Kommission vertreten ist, was sonst leicht zu Reklamationen 
seitens der Kunden Anlaß geben könnte. 
Teppichschoner bei Wandkleiderstöcken. 
Es ergab sich schon oftmals die Beschwerde, dal! unsere 
Wandkleiderstöcke von der Wand abstehen. Die Ursache 
hievon ist die, dali in den meisten Fällen der Fuliboden mit 
der Wand einen stumpfen Winkel bildet, so daß sich der 
im rechten Winkel beschnittene Wandkleiderstock naturgemäß 
vornüber neigen muß. 
Um diesem Übelstand abzuhelfen, werden wir künftig 
an den Vorderbögen der Wandkleiderstöcke Nr. (i, 7, 8 und 9 
Filzteppichschoner anbringen. 
Auf diese Weise werden die richtig im Winkel ab 
geschnittenen Kleiderstöcke auf schrägem Fußboden gut an 
der Wand anliegen, während bei vollkommen wagrechtem 
Fußboden die Teppichschoner einfach zu eutferneu sein werden. 
Sitzformen — Sitzbrettel. 
Der Ausdruck „Holzsitz“ gab schon oft Veranlassung 
zu Irrtümern, indem von manchem Lager unter der Bezeich 
nung „Holzsitz“ das Furnierbrettel verstanden wird, während 
die Fabrik den Ausdruck auf den mit Furnierbrettel ver 
sehenen oder hiefür hergerichteten Sitzrahmen bezieht, Bei 
Bestellungen ist daher zu beachten, daß diese beiden Begriffe 
streng auseinander gehalten und hiedurch Verwechslungen 
vermieden werden. 
Bei Angaben, die sich auf die Ausführung des Sitz- 
brettels beziehen, ist einzig der Ausdruck „Sitzbrettel“ an 
zuwenden. Also zum Beispiel: Sitzbrettel-Dessin Nr ; 
handelt es sich jedoch um die Ausführung des Sitzrahmens, 
dann ist nur die Bezeichnung „Sitzform“ zu gebrauchen. 
Diese beiden charakterisierenden Ausdrücke wurden im tech 
nischen Hilfsbuch durch die Benennung der Abteilung „Furnier- 
Sitz- und Lehnbrettel“ und jene der demnächst erscheinenden 
neuen Abteilung „Sitzformen 4 * festgelegt. 
Kanapee Nr. 2311. 
Tin Exportkatalog, Seite 71, ist der Bruttopreis für 
Kanapee Nr. 2311b, Sitz mit gewöhnlichem Geflecht von 
ä 91'— auf Ä 94— und der Bruttopreis für Kanapee 
Nr. 2311c, Sitz grob vorgeflochten zum Polstern von K 94*— 
auf K 91 •— richtigzustellen. 
\ ous n aurez pas laissö inaper^u de ce que depuis 
une annee environ, les contreforts, eu tant qu’ils n’ont pas 
dtd pris de 1 ancien stock, ne sont plus placds sur le cadre 
du siege mais plutöt de cötd, de fa^on ä ce que les chaises 
m u nies de ces contreforts sont moins exposdes ä et re abimdes 
soit pendant le transport, soit en magasin, attendu que les 
eadres des sieges reposent directement l’un sur l’autre et ne 
viennent plus butter contre les contreforts. 
Neanmoins nous ne voulons pas manquer de faire mention 
de ce changement et de venir vous prier de ce qiren faisant 
livrer une commande, on ne fasse pas meler des chaises avec 
les anciens et les nouveaux contreforts car cela pourrait 
donner lieu tacilement ä des reclamations de la part 
des clients. 
Prot&ge-tapis aux porte-manteaux d’anti- 
chambre. 
II arrivait souvent qu’on se pleignait de ce que nos 
porte-manteaux d’antichambre ue s’appliquaient pas ä la 
muraille. La cause est, de ce que dans la majeure des cas, 
le plaucher forme avec la muraille un angle obtus, de sorte 
que le porte-manteaux d’antichambre construit h angle droit, 
doit naturellement ne pas toucher la muraille. 
Pour remödier ä cet inconvönient, nous allons ä Pavenir 
adapter sur le devant des porte-manteaux d’antichambre 
Nos. (i, 7, 8 et 9 des protöge-tapis en feutre. 
De cette fayon le porte-manteaux coupds ä angle droit 
mais reposaut sur un plancher incline, s’appliqueront bien ä la 
muraille, pendant que si le plancher 6ta.it bien de niveau. il 
n’y aura qu’ä enlever simplement les protege-tapis. 
Formes des sifcges. 
L’expression „siöge en bois“ a donnö souvent lieu ä 
des confusions, vu que par diverses succursales on comprenait 
sous la dösignation „siöge en bois“, la planchette faite en 
bois plaquö, pendant que la fabrique entend par cela, le 
cadre du siöge agencd ä cet efl'et, ou pourvu d’une planchette 
en bois plaquö. 
En donnant les commandes il faudra avoir soin de 
distinguer ces deux dösignations afin que les erreurs soientövitees. 
Pour les ddsignations qui ont rapport ä la planchette 
du siege il faudra se servir uuiquement de Fexpressiou „plan 
chette de siege“ (Sitzbrettel). Donc par ex.: Planchette de 
siege No ; par contre s'il s’agissait du cadre du siege. 
il faudra seulement employer Fexpression „forme du siege“ 
(Sitzform). Oes deux ddsignations caractöristiques ont dte 
fixöes dans le manuel technique dans la subdivision „sieges 
et dossiers en bois plaquö“ et dans la nouvelle subdivision 
que va etre publiöe sous peu portant le titre „Formes des 
siöges“ (Sitzformen). 
Canap£ No. 2311. 
Au catalogue pour Fexportation page 71 le prix brut 
pour le canapd No. 2311 b, siege a cannage usuel de K 91*— 
est ä rectifier ä K 94-— et le prix brut du canapö No. 2311c, 
siöge ä gros cannage ä garnir de K 94— est ä rectifier 
h K 9P-.
	        
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