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Full text: Monatszeitschrift XXII (1919 / Heft 6, 7 und 8)

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werden, weil man letztere, wegen ihrer reellen Grundlagen, für eine Gefahr 
für die Kunst hielt. Man hat deswegen nicht nur das Bauwerk lächerlich 
gemacht, sondern auch rücksichtslos den Baumeister beschimpft, verleumdet 
und mit Hohn überladen. Es kam dazu nachher ein technisches Unglück, 
welches Anlaß gab zu neuen Gehässigkeiten, und so wiederholte sich auch 
  
 
 
 
 
 
 
 
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Abb. zg. Grundriß des Entwurfes für ein Wagner-Theater im Haag, 19m 
hier die alte Geschichte von Verspottung und Feindseligkeit, welche anfangs 
so oft bedeutenden Kunstwerken zuteil wird. Zwar hat die damals geführte 
Hetze die Schöpferkraft des Künstlers nicht beeinträchtigt, doch hat sie ihm 
viel Lebensglück geraubt. 
Das Börsengebäude war der Anfang einer Blüteperiode des Künstlers 
und die Eigentümlichkeiten der Formgebung dieses Gebäudes Findet man 
in den vornehmsten Bauten dieser Zeit wieder. Es gehören dazu unter
	        
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