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Full text: Monatszeitschrift XXII (1919 / Heft 6, 7 und 8)

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sich auf, zwischen den Beinen häufen sich Falten, um in einer Zickzacklinie 
niederzurieseln, die Zipfel des Mantels Hattern heraus, spiralig sich drehend. 
Abb. 12. Maria Plain, Wallfahnskirche, JoseFi-Ahar 
In den folgen- 
den Jahren ist 
Schwanthaler im 
Mattigtalebeschäf- 
tigt. In den Jahren 
1670 bis 1676 ar- 
beitete er für die 
Stiftskirche in Mat- 
tighofen. Er liefer- 
te die Bildhauer- 
arbeiten für den 
I-Iochaltar um 
6o5Gulden,fürden 
Floriani-Altar um 
x20 Gulden, für 
den Sebastiani- 
Altar um 140 Gul- 
den und für den 
Antoni-Altar um 
160 Gulden. Im 
Jahre 1676 verfer- 
tigte er den Altar 
für die neugebaute 
Joseü-Kapelle für 
200 Gulden. Alle 
diese Altäre sind 
längst verschwun- 
den. Der Hoch- 
altar mußte 1780 
einem neuen Al- 
tar, dessen Gemäl- 
de der Münchner 
Hofmaler Ignaz 
Öfele schuf, wei- 
chen. Nur die 
Schwanthaler- 
schen Figuren der 
beiden Apostelfürsten Petrus und Paulus (Abb. g) fanden auch auf dem 
neuen Altar, allerdings neu gefaßt und leise überarbeitet, Platz. Sie sind 
nach ihrer Verwandtschaft mit den ganz ähnlichen Figuren St. Josefs und 
St. Joachims in Ried sofort als Schwanthalersche Arbeiten wiederzu- 
kennen. Wir finden an der Figur Pauli (Abb. g) den nämlichen wallenden
	        
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