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MAK

Full text : Jahresbericht (1908)

ZEITSCHRIFT

SONSTIGE

PUBLIKATIONEN

VORLESUNGEN

von der kaiserlichen Porzellanmanufaktur in St. Petersburg das von derselben

herausgegebene Werk über die Petersburger kaiserliche Porzellanmanufaktur (in

russischer Sprache mit einer historischen Übersicht in französischer Sprache) und

von dem Hofphotographen]. F. Langhans in Prag 91 Photographien in drei Mappen,

Aufnahmen von älteren Arbeiten aus Edelmetall in Prag.

Des Zuwachses, den die Bibliothek durch die im abgelaufenen Jahre erfolgte

Übernahme der orientalischen Sammlungen des k. k. Österreichischen Handelsmuseums

 erfahren hat, wurde bereits oben gedacht.

Die illustrierte Monatsschrift des k. k. Österreichischen Museums „Kunst und

Kunsthandwer " vollendete ihren X. Jahrgang.

Von dem durch das k. k. Österreichische Museum im Verlag von Karl W.

Hiersemann in Leipzig herausgegebenen Werke „Altorientalische Teppiche" sind

die Lieferungen III und IV erschienen und ist diese Publikation damit zum Abschlusse

 gelangt. Das Werk liegt nun in drei Ausgaben: einer deutschen, englischen

und französischen, vollendet vor. Es enthält auf 25 vollfarbigen Tafeln 28 ausgezeichnete

 Beispiele altorientalischer Teppiche, ein Vorwort von Direktor Hofrat

A. v. Scala, eine Einleitung von Geheimrat Wilhelm Bode, einen historischen

Überblick über die Geschichte der älteren orientalischen Teppiche von Professor

Dr. Friedrich Sarre und eine technische Untersuchung der einzelnen abgebildeten

Stücke durch Professor Severin Schröder.

Im Berichtsjahre erschienen ferner die vom k. k. Österreichischen Museum

herausgegebene Geschichte der k. k. Wiener Porzellanmanufaktur, Text von Josef

Folnesics und E. W. Braun, mit 42 Tafeln, darunter 12 farbigen, i Markentafel und

147 Illustrationen im Text (Druck und Verlag der k. k. Hof- und Staatsdruckerei)

und der Katalog der Ausstellung alter Gold- und Silberschmiedearbeiten im

k. k. Österreichischen Museum.

In der Zeit vom 23. Jänner bis 23. März 1907 wurden sechs Vortragszyklen,

und zwar zwei zu je drei Vorträgen und vier zu je zwei Vorträgen veranstaltet. Die

Teilnahme an diesen Zyklen erfolgte auf Grund einer Einschreibung, für welche

eine Gebühr von 2 Kronen für jeden Zyklus eingehoben wurde.

Nachstehend das Programm:

Vortragszyklenfx. Architekt Karl Mayreder, o. ö. Professor an der k. k. technischen

 Hochschule in Wien: „Die Entwicklung des Stadtbildes; Altertum und

Mittelalter; Neuzeit uudGegenwart" (rnitskiopüschen Demonstrationen),am 23. und

2 5. Jänner; Zahl der Eingeschriebenen: 280 Personen. 2. Architekt Georg Stibral,

Direktor der k. k. Kunstgewerbeschule in Prag: „Das slawische Ornament" (mit

skioptischen Demonstrationen), am 30. Jänner und 1. Februar; Zahl der Eingeschriebenen

 210 Personen. 3. Dr. E. Schwedeler-Meyer, Direktor des nordböhmischen

 Gewerbemuseums in Reichenberg: „50Jahre deutsche Malerei, 1800 bis

1850" (mit skioptischen Demonstrationen), am 6., 8. und 13. Februar; Zahl der

Eingeschriebenen 23a Personen. 4. Dr. Moritz Dreger, Kustos am k. k. Österreichischen

 Museum für Kunst und Industrie, Dozent an der k. k. Akademie der

bildenden Künste, Privatdozent an der k. k. Universität in Wien: „Über Johann

Lukas von I-Iildebrandt, den Erbauer des Wiener Belvederes" (mit skioptischen

Demonstrationen), am r 5. und 20. Februar; Zahl der Eingeschriebenen 255 Personen.

 5. Dr. Adolf Schrnid, o. ö. Professor an der k. k. deutschen Universität

in Prag: „Kunstrichtungen im Zeitalter Maximilians" (mit skioptischen Demonstrationen),

 am 1. und 8. März; Zahl der Eingeschriebenen 250 Personen, und

6. Regierungsrat Dr. Eduard Leisching, Vizedirektor des k. k. Österreichischen

Museums für Kunst und Industrie „Altwiener Malerei. Von Füger bis Waldmüller"

(mit skioptischen Demonstrationen), am 27. Februar, 6. und 13. März; Zahl der

Eingeschriebenen 390 Personen.

ZEITSCHRIFT
            
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