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Volltext: Monatszeitschrift IV (1901 / Heft 2)

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H. A. Kaehler und K. H. Reistrup, Deckelvase H. A. Kaehler, Vase in Becherform 
Kaehlers Arbeiten prägen vor allem den Typus der weichen Thonware 
aus. Die papierdünnen Wandungen, die aufgelegten oder durchbrochenen 
zarten Schmuckformen des Porzellans sind ihm fremd. Er strebt die höchste 
Vereinfachung in Formgebung und Färbung an und nützt gerade die 
Forderungen des Materials zu seinem Vortheil aus; breite kräftige Formen, 
weiche Übergänge und consequenteVernachlässigung alles kleinlichen Details. 
Dazu tritt eine meisterhafte Behandlung der Glasur und ihrer metallisch 
glänzenden Färbung. Kaehler 
verwendet nur Kupferfarben. 
Aber die geschickte Benützung 
der hohen Temperaturen seines 
Ofens gestattet ihm, von den 
tiefsten Stufen des Kupferbraun 
bis zu den hellen gelblichen und 
graugrünen Nuancen eine Scala 
von Abtönungen zu schaffen, in 
denen ein sattes Roth oder ein 
tiefes Blau-Violett oft eine sehr 
glückliche, durch den Zufall 
geschaffene Rolle spielen. Dieser 
launische Gehilfe scheint sein be- 
reitwilliger Diener zu sein. Durch n. A, 143.111" und K_ H, Rgistxup, Urne 
 
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