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MAK

Full text : Monatsschrift für Kunst und Gewerbe XVIII (1883 / 211)

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für

KUNST UND INDUSTRIE.

(Monatschrift für Kunst und Kunstgewerbe.)

Am r. eine: ieden Monats erscheint eine Nummer. - Abonnementspreis per Jahr H. 4.-Redacreur

 Eduard Chmelarz. Expedition von C. Gerold": Sohn.

Man abonnirt im Museum, bei Gerold ü Comp., durch die Posranstalten, sowie durch

alle Buch- und Kunsthandiungen.

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Nr. zu. WIEN, 1- Amr- 1333- XVIII. Jahrg.

 

Inhalt: Drei Spezial-Ausstellungen im Museum. - Die XIH. lahresausnellung im Wiener Künstler!

hause. Von R. v. E. - Zur Gerchichte des linker bei den Alten. Von Prof. K. B. Hofmunn.

- Handfenigkeitsunmricht in der Volksnchule. Von R. v. E. - Abwegc der Glnsmrlerei. VDn

Dr. A. Jele. - Vorlelungen im Museum. - Literaturbericht. - Kleinere Mittheiluugen. -

Concure-Ausschreibungen.

Drei Special-Ausstellungen im Museum.

Während der nächsten Monate wird den Besuchern des Museums des

Lehrreichen und Neuen in reicher Fülle durch die Special-Ausstellungen

geboten werden, deren jede einzeln schon geeignet wäre, volles Interesse

für sich in Anspruch zu nehmen. Wir meinen_ zunächst die seit bereits

zwei Monaten ausgestellte Sammlung alt- und neuindischer Kunstgegenstände

 des Dr. G. W. Leitner, eines gebürtigen Oesterreichers, der als

Rector und Professor an der indischen Hochschule in Lahore fungirt,

welche eigentlich seinem opfervollen Bemühen zumeist ihre Gründung

verdankt. Wir werden holfentlich im Laufe des Sommers Gelegenheit

finden, über diese Ausstellung, welche eingehendes und nicht leichtes

Studium erfordert, unseren Lesern einen ausführlichen Bericht bieten zu

können und freuen uns nur, denselben schon jetzt eine ausgezeichnete

Uebersicht über dieselbe mitzutheilen, welche ein Fachmann, Universitätsprofessor

 Dr. Friedr. Müller, jüngst in einem Feuilleton der nPresseu

veröffentlichte:

vDiese Sammlung bezieht sich zwar nicht auf das eigentliche brahmanische

 Indien und auf eine bestimmte genau abgegrenzte Periode, da

sie dem äußersten Nordwesten, jenem Landstrich angehört, wo Indien an

Iran grenzt und sowohl Altes als Neues enthält; dafür aber gibt sie uns

ein Bild des Culturlebens einer Gegend, wo im Alterthum die indische

Cultur mit der griechischen und in der Neuzeit mit der islamitischen zusammentraf

 und manche eigenthümlichen Formen erzeugte. Den ersteren,

IX. Bd. 1883. 17
            
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