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MAK

Full text : Monatsschrift für Kunst und Gewerbe XX (1885 / 240)

wo 6., C. H. Müller 2 6., C. L. Prätorius l 6., M. Redl 3 6., Dr. A. Richter 2 6.,

F. Scherer 1 6., Dr. J. Scholz z 6., G. Simon 5 6., Dr. Guido Freih. v. Sommaruga

5 6., Dr. G. Stenzl 3 6., F. Starnbacher 5 6., C. Weißenberger z 6., J. Wissneder 3 6.,

Magistrats-Direcmr A. Bittmann 5 6., Magism-Vice-Dir. A. Krenn 2 6., Mag-Secretär

Dr. C. Keitler z 6., Mag -Concip. H. Roßner l 8., Archivs-Custos Dr. C. Glossy x 6.,

Official J. Mayer I 6., H. t 6., K. W. n 6., G. v. Z. 1 6., Andr. Trötscher 5 6., Lehrkörper

 der Staatsgewerbeschule in Graz 25 6 , Frau Rosa v. Gerold m0 6., Hof-Glockengießer

 A. Samassa in Laibsch 25 6.. von Beamten des Minist. für Cultus u. Unterricht

 60 6., Lsndes-Archiv-Dir. Dr. J. v. Zahn in Graz z 6.; - von den Mitgliedern des

Wiener Kunstgewerbevereines: R. v. Waldheim x00 6., A. Scheidl 5 6., A. Hanusch

So 6., V. Mayer's Söhne 50 6., F. Bollarth 5a 6., P. Pollack 5 6., F. X. Schenzel 25 6.,

J. Schwerdtner 5 6., Ludw. Wilhelm 25 6., Carl Giani jun. 5 6., G. Bsltalowits 5 6.,

D. Hollenbsch, Ed. F. Richter 25 6., Msth. Marschall 5 6., A. Reschenhofer 5 6., Anr.

Bßchler 5 6., J. Klöpfer Io 6., H. lrmler m 6.; - graH. Thun'sche Porzellanfabrik

zo 6., C. St6lzle's Sühne 5c 6., J. C. v. Klinkosch 50 6., l. Groß 10 6., L. Faber lo 6.,

L. Gstettner 1c 6., L. Schmidt 5 6., P. lsells 5 6., W. Rummel m 6., Jos. Threm to 6.,

Anna Schbnbrunner z 6., Erste ÖSICIT. ThDren-, Fenster- und Fußboden-Fabriksgesellschuf:

 25 6., K. Lustig xo 6., Portois 61 Fix m 6., F. Schönthaler xo 6.. G. Kleinert 5 6.,

Alex. Albert 30 6., H. Rihs 5 6., J. M. Baierlein 5 6., Penner 8x Schtlrer 5 6., Gebr.

Rodeck 15 6., S. Reich 8a Camp. 50 6. F. Würfel 5 6., J. Soulek 5 6., Ed. Göpfert

20 6., J. Knlmar 5 6., Alb. Günther 2 6. und zur Ergänzung der Summe von tooo 6.

vom gedachten Vereine 216 6.; - Custos Ed. Chmelarz to 6., Cnrl Preysing 25 6.,

Gemelnderath der Stadt Olmütz 50 6., weitere Beitrage durch des Rectorst der Wiener

Universität von den Professoren der medicinischen Facultät: G. Braun ao 6., Jos. Gruber

10 6., H. Bamberger zu 6., E. Albert 20 6., H. Nothnngel 20 6., L. Dittel xo 6.,

M. Leidesdorf 10 6., M. Benedict 5 6., E. Ludwig 5 6., A. Vogel 5 6., S. Stricker 5 6.,

O. Chiari I0 6.; Lehrkörper der Fachschule in Teplitz I0 6., Gemeinderslh der Stadt

Brünn xoo 6., zusammen 1853 6. und mit den froher ausgewiesenen 9030 6. 69 ltr. im

Ganzen, 10.383 6. 69 kr.

Literaturbericht.

Die Renaissancedecke im Schlosse zu Jever, ihre Entstehungszeit und ihr

Verfertiger. Vom Staatsarchivar Dr. Herquet zu Aurich. Mit 3 Abbildungen.

 Emden, W. Haynel, 1885. gr. 8.

Dje merkwürdige Holzdecke im Sehlosse zu Jever hat erst neuestens in weiteren

Kreisen Beachtung gefunden, vornehmlich in Folge der Lichtdruckpublicarion von Boschen

und Fr. v. Alten. Herr v. Alten betrachtet die Decke als ein Werk der Fruhrenaissance,

setzt sie in das Jahr 1536 und lässt sie auf Bestellung der Fürstin Maria entstanden

sein. Gegen diese Ansichten wendet sich in sehr umständlicher Untersuchung Herquet

und sucht durch historische, psychologische, stylistische Argumente und durch von ihm

entdeckte Spuren von Zilfern und Buchstaben den Beweis zu führen, dass die Decke

aus dem Jahre 1616 und der Regierungszeit des Grafen Anton Günther stamme und von

einem Zimmermeister Everdt Statius gearbeitet worden sei.

II

Oeuvres de Limoges conservees a Petranger et docurnents relatifs ä

Pemaillerie limnusine. Lettre ä M. Ern. Rupin par Charles de

Linas. Paris, Klincksieck, 1885. 8.

Der ausgezeichnete Kenner mittelalterlicher Kunst liefert hier Beitrage zu einem

Kataloge der außerhalb Frankreichs vorhandenen Werke der älteren Limusiner Emailleurschule,

 also Arbeiten in Grubenschmelz. nlch erhebe nicht den Anspruch auf Vollständigkeitl,

 sagt er eingangs; nmbgen andere sich des absoluten Wissens rühmen, jener

Seifenblase. welche bei dem mindesten Hauche platzt: mein Ehrgeiz geht nicht weiter,

als künftigen Geschichtsschreibern der Limusiner Emailkunst zu Hilfe zu kommen, indem

ich ihnen langwierige Forschungen ersparen in der That sind die vom Verfasser und

Freunden desselben in Schweden, Norwegen, Deutschland, Belgien, der Schweiz und

Italien gesammelten Notizen äußerst werihvoll und die Publication derselben um so

dankenswerther wegen der elf Abbildungen besonders wichtiger Obiecte in Schwarz und

in Farben. B.
            
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