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mit weichem Papier und Rehleder gewischt. Dann müssen abermals die
Aussenlinien mit Seshime-urushi Nr. r gemischt mit Shu Nr. u gezogen
werden, und die Figuren dann dünner als früher ausgefüllt werden.
Dann wird erst begonnen mit Gold zu malen. Es gibt zwei Gattungen
Gold Saki-no-kokioku Nr. r und Koban-kokioku Nr. 2;
so z. B. wenn Blüthen und Blätter gemalt werden, nimmt man für die
Blüthen Gold Nr. 1 und für die Blätter Gold Nr. 2. Das Gold wird mit
den Pinseln Nr. 6 oder 7 gemalt und wieder in dem Furo zum Trocknen
gegeben.
Dann wieder dünn mit Joshino-urushi Nr. 8 mit dem Pinsel Nr. 3
gemalt, dann abermals in den Furo gegeben.
Sodann wird es polirt mit dem Pulver Hiki-to Nr. 20 (Schleifpulver)
und Oel und mit dem Tsubaki-surni Nr. 16, welches viereckig
geschnitten wird, dann werden die Aussenlinien fein mit dem Seshimeurushi
Nr. r gemischt mit Shu Nr. n mit dem Pinsel Nr. r gezogen,
und dann das Goldpulver Nr. r oder z darauf gegeben mit dem Pinsel
Nr. 6, und abermals in dem Furo zum Trocknen gegeben.
Dann muss es wieder gemalt werden mit Joshino-urushi Nr. 8 wieder
mit Wolle und weichem Papier gewischt und abermals in den Furo gegeben.
Dann wird ein wenig Oel darauf gegeben und mit dem Finger und mit
Hiki-do Nr. 20 polirt, sodann mit Wasser weggewaschen und mit Joshinourushi
abermals polirt.
Für ganz gute Qualität wird Gold Nr. 5 oder 6 Mijin genommen
statt Nr. r oder z Kokioku; für die allerbeste Qualität jedoch das Gold
Nr. 7 oder 8 Kafun und zwar werden diese Pulver nicht mit Seshimeurushi
Nr. x und mit Wolle, sondern mit Lack Nr. 9 Nashi-ji-urushi und
mit dem Pinsel aufgetragen, und nachdem es in dem Furo getrocknet ist,
mit Tsubaki-sumi Nr. r6 polirt.
Fürrganz ordinäre Qualität wird die Goldsorte wKioku-to Nr. 9
oder rou gebraucht.
6. Ueber Nashiji.
(Eine Lackgattung von birnenfarbigem Grund mit Goldiiimmer.)
Auf den Gegenstand, welcher mit Nashiji Lack zu malen ist, muss
zuerst Seshime-urushi Nr. l gemischt mit Shu Nr. u und zwar rnit dem
Pinsel Nr. g oder ro aufgetragen sein. Dann muss darauf das Gold Nr. u
oder 12 Nashiji gestreut werden und zwar geschieht dies mit einem Bambus-Rohr
Nr. n, welches mit Seide überzogen ist; nachdem es nun zum
Trocknen in den Furo gegeben wurde, wird es dünn mit dem Nashijiurushi
Nr. 9 mit dem Pinsel Nr. 9 oder ro gemalt und wieder in den
Furo gegeben.
Dann wird es gerieben mit Kobokussumi Nr. 17 und der Staub abgewischt
mit weichem Papier. Dann wird es abermals aber dünn bemalt
mit Nashiji-urushi Nr. 9 und abermals in den Furo gegeben, dann ganz
leicht mit Koboku-sumi Nr. 17 polirt.