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MAK

Full text : Monatsschrift für Kunst und Gewerbe XVI (1881 / 185)

auullxl-u, um uvu vcuuunlvu wen. nun "nennen"... äullunelx slunullxu w............. -

Die lllustratinnen sind zahlreich und fast durchwegs gut, die Heliegravuren nuchlplastischen

 Kunstwerken sogar vortreiTiicl-njer deutsche Leser- wurde gerne auf die bekannten

Künstlerbildnisse des Vasari verzichten, in Frankreich jedoch, wo sie nicht so verbreitet

sind, werden auch diese willkommen geheißen werden.

Unter dem Titel i-Statuarischer Schmuck der Facnden des k. k. kunsthistorischen

 Museums in Wien- erscheint im Verlage von V. A. Heck in Wien

ein Werk, welches sich zur Aufgabe stellt, die Bildwerke an dem kunsthistorischen Museum

 in photographischer Reproduction dem Publicum zugänglich zu machen. Wir können

nur wünschen, dass diese Publication Anlass geben möge, auch die hervorrngenderen

Bildwerke andererMonumentalbauten, speziell des Rathhauses, der Universität etc. in ähnlicher

 Weise zu reproduciren. Dann wurde es sich zeigen, wie groß in Wien die Zahl

von tüchtigen Bildhauern ist und dass die Bildhauerei Wiens sich in einer vollen Renaissancebewegung

 befindet, deren Umfang erst später in ganzer Klarheit hervortreten

wird. Die vorliegende Publication bringt reizende Werke von Kerl Kundmann, I. Tantenhayn,

 Job. Ben . ' n

Felix Ravaissnn hat d Pariser Institut den ersten Baud der nManuscripte von

Lionardo da Vinei- gedruckt vorgelegt. Diese Manuscripte, tz an der Zahl, die sich schon

seit langer Zeit im Besitze des Institutes befinden, waren bis jetzt noch nicht veröfentlicht

 worden; sie enthalten interessante Aufsätze tlber die Malerkunst und auch über

wissenschaftliche Fragen. '

KLEINERE MITTHEILUNGEN.

(Personalnaohrioht) Die Lehrkanzel für technisches Zeichnen an

der Kunstgewerbeschule des Museums wurde an Stelle des wegen Erkranltung,

 beunlaubten Architekten Theyer für das laufende" Schuljahr dem

Architekten Alexander v. Decsey übertragen. Derselbe ist ein Zögling

der hiesigen Akademie und war als solcher mit dem großen Preise ausgezeichnet

 worden.

(OOSCBH. 1118911111.) Se. kais. Hoheit Herr Erzherzog Rainer und lhre ltais

Hoheit Frau Erzhetzogin Marie haben die Ausstellung im Museum, speciell das daselbst

befindliche Modell eines Denkmals Walthers von der Vogelweide mit einem Besuche beehrt.

 Die seit dem Ende der Weihnachtsausstellung geschlossenen Sale VI und Vll wurden

Sonntag den 23. Janner dem Publicum wieder eröffnet. Saal Vl ist wie früher mit Gegenj

standen der neuesten Kunstindustrie gefüllt, Saal Vll enthalt die gewohnten Gegenstände

zur künstlerischen Ausstattung der Bücher, sodann eine Anzahl Zeichnungen und Studien

des Architekten Decaey, gegenwarti Lehrender Perspective an der Kunstgewerbeschule

 des Oesterr. Museums, und sogann eine Anzahl Aquarelle undZeichnungen (in

allem 46 Blätter), Copien nach mittelalterlichen'Wandgemalden,'welche die k. k. Central-Commission

 fufKunste und historische Denkmale hat anfertigen lassen. Es sind Gemälde

fruhrotnanischer Zeit aus dem Donjon in Frieaach, der Todtentanz am gothiachen Karner

zu Metnitz 15. Jahrhundert und das jüngste Gericht von der Außenseite der Pfarrkirche

zu Millstacit, in Aquarell und Originalpausen. Sie bilden eine Fortsetzung oder ein Seitenstüclt

 zu jenen Aufnahmen und Copien der Fresken in Runkelstein, welche die Central-Commissiun

 vor einigen Jahren hat anfertigen lassen. ' _

Neu aus estellt: Zwei Gedenktafcln in Bronze, darstellend in Relief die Eröffnung

 neuer MIHCH des Salzbergwerltes zu Hall in Tirol im Jahre 1563, gegenwärtig

Eigenthum des Ferdinandeums in Innsbruck; - das Modell für das' Denkmal Walthers

von der Vogelweide in Bozen; als Brunnenzier entworfen und ausgeführt von Bildhauer

Silbernagel in Wien; - Statue des Plato, modellirt von Bildhauer Swertschek in

Wien, bestimmt für die Facade der Wiener Universitat. - Das Diplom, durch welches

die Ausstellun s-Commission der n. ö. Gewerbe-Ausstellung dem Oesterr. Museum für die

werkthatige nterstutzung und Förderung der Gewerbe-Ausstellung ihren Dank ausgesprochen

 hat. Die Zeichnung des Diploms stammt evon K. lGeiger und derenReprnduction

 in Heliogravure wurde nach einem neuen Verfahren im Atelier K. Kliö in

gelungenster Weise hergestellt.
            
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