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99-101. Dichter uni-gefütterter Baumwollstoff, combinirt mit rother,
weiss dessinirter Gobelinborte.
102. Die mit längeren Schleifen versehene Rückseite des unter Nr. 7 beschriebenen
Baumwollgewebes.
103. Ueberrest eines Gewandstückes; entsprechend dem unter Nr. 94 beschriebenen
Stoffe.
104. Geflitterter Stoß", entsprechend Nr. 97.
105-106. Leinwandstticke, combinirt mit schönen blattmustrigen Gobelinstreifen
(Blattfarbe blau) und einer aufgenähten grösseren mit buntem
vegetabilischem Ornament gefüllten Blattfigur (tabula).
Dazu ein Stückchen gegitterten Linnens (Battistleinwand) zum
Untergewand (Hemd) gehörig.
107. Aufgetrennter eingesäumter Aermel, zu Nr. 105-106.
108. Bruchstück eines zur Einhüllung des Todten gebrauchten befransten
leinenen Scharb-Tuches (s. Anm. zu Nr. 84). Uni gestreift, mit farbiger
Randborte in combinirter gefälliger Gobelinornamentation
(dreifache Blatt- und Blüthendessins).
109. Koptisches Leinenzeug mit geometrischer Musterung in Weissstickerei.
Dieselbe ist getheilt durch einen in dunkelblauer Wolle broschirten
horizontalen Bandstreifen, längs dessen beiden Seiten in gemessenen
Zwischenräumen ein rothes, blau getupftes Kreisornament G) (KÜKÄOC)
mit einem blauen Kreuzzeichen III (craupöc) abwechselt. Als Abschluss
des obersten Randes der Weissstickerei und mitten durch
den untern Theil derselben laufen von links nach rechts zwei Zeilen
koptischer Inschrift in kräftigem Uncial-Ductus mit blauer Wolle
eingestickt.
Das Stück gehört wohl in das 8. Jahrhundert n. Chr.
110. Koptische lnschriftenborte. Die conventionellen Reibungen von Uncialen
sind auf rothem Grunde in Gobelinausführung combinirt mit
einem groben Baumwollstotf.
111. Dicker wollener Gobelin mit Ornamentenstreifen in Weiss, Roth und
Blau, eombinirt mit weisser Flachstickerei.
112 Prächtiger, schwerer Wollengobelin, in der Fabrik dem vorigen entsprechend.
Die in Streifen vertheilte geometrische Muste-8
g rung enthält auch Kreuzfiguren und in Ovalschilden das
beistehende griechische Monogramm, das wohl als ISOYS
1 X GY TS S d. i. Wncoüc Xpwröc 19600 uiöc cumip (Jesus
s a Christus, Gottes Sohn, Erlöser) aufzulösen ist.
Diese monugrammntische Inschrift hängt offenbar mit dem durch das Christenthum
schon früh in die antike Kunst verpiianzten Motiv des Fisches: lxßvllc zusummen,
dessen einzelne Buchstaben zu den obigen Worten ergänzt wurden. Ob-