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thumbs: Alte und Moderne Kunst XII (1967 / Heft 93)

 
leicht aber sollte durch diese ldcallandschaft 
in einer Idealjahreszcit die historische 
Einmaligkeit des Zuges wieder aufgehoben 
werden und gerade in diesem Saal, der ja 
auch für die Zukunft geschaHen wurde, 
ein „Einritt als solcher" gezeigt werden. 
Die ganze übrige Ausstattung paßt nun 
großartig zu diesem Hauptthema. Wir be_ 
linden uns in einem Tugendcnsaal. Hier, 
im letzten Augenblick vor seiner Amts- 
übernahme werden dem neuen Herrscher 
nochmals alle Tugenden vor Augen ge- 
stellt, die er für sein schweres Amt brauchen 
wird, die drei göttlichen und die 
Kardinaltugenden. in zweifarbig an 
sierendem Gewand greifen sie mit leit 
Bewegung aus ihren gemalten Nisi 
heraus, alle haben die ihnen zugchöt 
Attribute, und außerdem steht im gern: 
Giebel über jeder Nische der Name. Il 
gesellt sich im Nordosteck als achte 
Frauengestalt zu, die schon farblich 
sticht, da sie als einzige Großfigu: 
Grisaille gemalt ist, auch hat sie k 
Beschriftung. Ihre Attribute, Halbmoni 
Haar und Bogen in der Rechten, w:
	        

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