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Full text: Alte und Moderne Kunst IV (1959 / Heft 10)

 
E m: gcßlos" lfärrrnals, 
fstcßlos" 
Särrrnaß. 
vrnals (1620cr- 
1rC) 
xus Matthäus Merians Österreichischer Topog 
(Germanisches Nationalmuseum.) 
raphie, Kupferstich 
der Südseite des Herrenhauses erstand seit Maria Theresia das 
Ordcnshaus der Pauliner (1777), das 1784 in ein Offizierstöchter- 
inslitut und später in die Bundcserzichungsanstalt umgewandelt 
wurde. Das Industriezeitalter schließlich brachte 1877[78 die 
Einwölbung des Alsbachs. Die Miethäuser Kalvarienberggassc 25 
und Elterleinplatz 4 stehen heute am Standort des Herren- 
hausesßl 
Hernals erlebte die großen Türkenbelagcrungcn von 1529 F? und 
1683; der Saal seines Herrenhauses sah blühendes evangelisches 
Leben im Zeitalter der Renaissance; der Kalvarienberg und die 
Kalvarienbergfeste sind Ausdruck des Barock und seiner Thea- 
terkunsl. Das Hernalser Aquarell, vielleicht durch Exulanten im 
17. Jahrhundert nach Franken gebracht 23 und vom Gründer des 
Germanischen Nationalmuseums Hans Freiherrn von Aufsess cr- 
worben, bringt einen neuen Beitrag zur Topographie der Donau- 
stadt mit ihrer wechselvollen Geschichte. 
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