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g Eislcr: Slehcnder Akt.
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der Zusammengehörigkeit, gibt das Bild menschlicher Gemeinschaft,
der Familie, wieder. Und obwohl das Besondere der Ein-Zelfiguren
weitgehend ausgelöscht erscheint, möchte man meinen,
daß das Individuelle aufzuleuchten vermag, eingebunden in
der Feststellung eines übergeordneten formalen und geistigen
Begriffes.
Was Georg Eisler auszeichnet, ist ein tiefes Verantwortungsbewußtsein,
das ihn veranlaßt, auf die billige Aktualität des
Modischen zu verzichten, um seine Bildvorstellung in zäher untl
beharrlicher Arbeit zu verwirklichen. Die Aufgabe die er sich
gestellt hat ist schwierig, da es hier keine Ausweiehmöglicltkeit
vor den Problemen gibt, deren Lösung schließlihe und
endlich auf künstlerische und menschliche Wahrheit abzielt.
Sein Wissen darum, sein tiefer und unbeirrbarcr Ernst
und das von ihm bereits Erreichte sind aber die Gewähr dafür,
daß sein Weg von jenen Sternen begleitet wird, die über jeder
echten künstlerischen Persönlichkeit leuchten.
Die Arbeiten Josef Pillhoier s werden von demselben Ernst
und Ethos getragen. der in dem Werk Eislers zu spüren ist.
Auch hier ist eine starke Begabung am Werk, die sich
mit den Grundproblemen, der Plastik auseinandersetzt. Plastik,
das heißt Form und Masse im Raum. Ihre Proportionen
zueinander und das Verhältnis ihrer Ein- und Aufgliederung.
Auch für Pillhofer steht der Mensch im Mittelpunkt der Arbeit
- heute bei einem Bildhauer nicht mehr so selbstverständlich,
wie man meinen möchte. Und zwar der Mensch als vollkommene
Gestalt in seiner Gesamtheit und Komplexität ineinanderspielcnder
Formen und geistiger Begriffe ,die sich durch Funktionen
ausdrücken. Ein entscheidender Impuls für Pillhofers Arbeit
ging von seinem Studienaufenthalt in Paris aus. der ihn
mit den bedeutendsten Vertretern des Kubismus, mit den Bildhauern
Zadkine, Henri Laurens und vor allem mit Brancusi
in Berührung brachte. Er klärte für ihn wesentliche Form- und
Raumbedeutungen und beeinflußte sein Werk bis zu jener Auf-24