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Full text: Alte und Moderne Kunst VI (1961 / Heft 45)

„WIR ZEIGEN WOHNUNGEN". 
IN UNSERER STÄNDIGEN 
REIHE BRINGEN WIR DEN 
22. BEITRAG 
 
 
 
platzraubenden Holzlambrien erwies sich nach deren Entfernung als genügend 
großes und bequemes Bereich für eine Sekretärin. Auch die Decken in den Räumen 
wurden abgesenkt aus optischen und heizungstechnischen Gründen. Eine Heraklith- 
untersicht im Arbeitszimmer schluckt stärkere Geräusche. 
In bczug auf die Möblierung wurde Bedacht darauf genommen, dnß in den 
Zimmern kein Möbelstück (außer einem Kzistenverbziu, der als einheitliche Fläche 
erstheint) über Sitzhöhe reicht, so daß die maximal 24 m2 großen Räume dennoch 
groß wirken, was noch die Existenz eines Teetisches mit Glasplatte infolge seiner 
Transparenz verstärkt. Die Verwendung von einlärbigen, nur durch die Struktur 
wirkenden Materialien, wie Eschenholz, Bauernleinen, Spannteppich, Stahl, Glas, 
verleihen dem Ganzen einen ruhigen Charakter und bringen die wenigen aus- 
gewählten Kunstgegcnstände, Bilder, Geräte und Blumen in ihnen gebührende 
Wirkung. 
 
l VorzimmCr mit Wirtschafts- 
kastcn. 
2 Kaswnvcrbau im Bcsprechungs- 
zimmer. 
3 Einblick in die Küchcnnische. 
4 Besprcchungszimmci" mit Tee- 
tisch und Liege. An der WYmd ein 
keramisches Relief von Kurt Ohn- 
sorg. 
5 Arbeitsplatz der Sukrcliirin im 
alten Blumenerker. 
ß Arbeitszimmer mit SChzlllSClIlüli- 
kender Hcraklildecke. 
 
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