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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst VII (1962 / Heft 58 und 59)

7 Hcllbrunx

s man

lbrnnn. Ncptu

e Hellbrunn, Dianahrunncn, 1m.

w, Aklankcnherme vom Balkan du: Uktogon

wrunn, Venus von Hans Walsburger. man

ngmttv, Wasscrgörtin w" um": GrnlvrrO]

mung der Gesichtspartie gleich

der liegenden Eurydike der benachbarten

 Orpheusgrotte. Das

vollkommene Fehlen jedes Vergleichsmaterials

 zu diesen drei

Figuren und ihre geringe Qualität

machen eine Zuweisung an eine

bestimmte Meisterhand unmöglich.

 Dem Schaffen Hans Waldburgers

 können aber noch weitere

(iartenfiguren zugeordnet werden.

An der Siidostseite des Schlosses

ist längs eines Wässerlaufes eine

Reihe von Grotten, Nischen und

Statuen angebracht. Die 7 vom

Schloß aus - erste Grotte zeigt

uns „die göttin der lieb Venus,

von weissem Märmelstain gehauen,

stehendt, die aus einem walnsch,

darauf sie mit Hessen drit, Wasser

außgibt"15). Abgesehen vom Gesicht,

 ist auch die Faltensprache

der antikisierenden Gewandung

ganz waldburgisch, man betrachte

auch hier Wieder das Spielbein

und die am Bnden aufstoßender

Falten. Auch die früher der Venus

grotte benachbarte Figur, „au

einem erhöhten postament di1

Statua der Göttin Diana mit einen

Monschein auf dem Haubt vnd ii

der handt ein Pogen haldenclt" 1h)

ist sicher Waldburgers eigenhän

dige Arbeit; wir möchten für diesi

Figur annehmen, daß sie eine de

frühesten Arbeiten des Meister

für Hellbrunn ist, da sie großi

Ähnlichkeiten mit der l610[1'

datierbaren Madonna der ehe

maligen Andräkircheß") hat. Aucl

die Figur der Eurydike aus den

großen Brunnen gleichen Namen

7 l-lübnerl7) nennt sie Cleopa

tra w, die früher in der Dianen

grotte gegenüber dem Mechani

sehen Theater stand, und dii

sitzende Frauenstatue auf de

Weiherinsel 18) zeigen ausgeprägt

waldhurgerische Züge.

Die Hand eines anderen Meisters

7
            
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