Skip to main content Jump to sidebar
MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst VIII (1963 / Heft 68)

ische Keramik der Gegenwarä



tSlChl einzelner strebt die moderne Keramik eine gewisse Einförmigkeit an; doch entspricht das keineswegs den Tatsachen. Vielmehr werden die Kontakte

stler mit dem Ausland immer häufiger. Die zahlreichen internationalen Anstellungen sind eines der Symptome dieser Annäherung. Sie unterstreichen gewisse

tme Strömungen: Eine immer stärkere Verwendung der Keramik im modernen Leben sowie den Wunsch nach Schlichtheit und Schönheit des Materials. Aber

lt sich da nur um eine allgemeine Tendenz. wie Europa sie in jeder Epoche kannte. Die Ausdrucksmöglichkeiten auf keramischem Gebiet sind von unendlicher

ikeit. Das beweisen die modernen Keramikkünstter zu Genüge. Namentlich in Belgien gibt es deren eine ganze Anzahl, von denen jeder eine andere künste

Auffassung vertritt.

m Verfall, der im 19. Jahrhundert eingetreten war, zeichnete sich um 1885. mit Willy Finch (1855-1930), der sich für glasierte Tonerden interessierte, und

"s in der aLibre Esthetiquetw bemerkt wurde, die Erneuerung der keramischen Produktion ab. Finch ging gegen 1897 nach Finnland und hat maßgeblich zum

Jng der Keramik dieses Landes beigetragen. Im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts unternahmen es Keramiker wie Edgar Aubry (1880Ä1934). Eugene Paulus

930) und etwas später Achille Petrus (1905-1959). Steingut zu erzeugen. Ihre Formen sind schlicht und einfach. denn ihr Interesse war bloß auf die Technik

Vollkommenheit des Materials gerichtet und ging darüber nicht hinaus. Erst mit dem Auftreten von Pierre Caille (1912) erhielt die Kunst der Keramik neues

Nenn sich sein ertinderischer Geist anfangs auch durch die primitiven Kulturen von Sumer, Mexiko und sogar des Kongo inspirieren ließ, hat er dennoch

lkommen persönliche Ausdrucksweise gesucht, die er in der Folge halb abstrakt und halb figurativ zur Geltung brachte.

ubbaerl. Foniune. Keramik

Jmzk. Monumenlules Kreuz. P

se 1.10 m



41
            
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.