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Full text: Alte und Moderne Kunst IX (1964 / Heft 74)

  
WEINMÜLLER 173 
 
DOROTHEUM 1710 
 
4.5 
6,7 
WEINMÜLLER, Miirieiieri. 
Auklion B9.18{19,M'arz1964 
Deuiseiien zeiiunesberienien lur 
folge herrschle nach dem erenen 
Angebot außerordentlich schoner 
und seiiener Fayencen rege Nach- 
frage und es gab erbillerle Siei- 
gerungen. 
Truthahn als Deckelterrine. Fayence, rnil 
Muffelfarben bemall. Hohe 421cm. 
vielleicht Hollilsch. um 1760780. An- 
gesleigerl uulDM15.000. 7 (öS 97.500, r ). 
Ein grandioses Slück, des riiriii eiie Tage 
auf den Markt kommll 
Eberkopf als Paslelendose, Fayence. mil 
Muffelfarben bemalt. Hbhe15.5 cm (ohne 
Unlersalz). Slraßburg, um 1760. Erlös: 
DM l6.000.- (051040007). lrn Kalalog 
rlehllg als ,.Unikal"bezeichne1. 
Walzenkrug rnii Zinnmanherung, Fey- 
ence. Berncill rnil Schrnugglerdarslellung, 
enispreehend beschriHeL Unier dem 
Henkel signiert fecwl Arsenids Germain 
177]. Erlos: DM 8000.? (öS 49.000, j. 
Arsenius Germairi isl nur noch aus 
einern einzigen weiieren Sluck bekenrii 
(Pazciurek. Deulsche Fayencenr und 
Parzellanhausmaler. Bd. l. 1:09.84) Die 
ser Krug isl deiier idr die Ferssriune 
von hoher Bedeulung. 
DOROTHEUM, Wien. 
503, Kunslauklian. 17. bis 20. Marz 
19e4 
Dlese Auklion war die besle seii 
langer Zeil. Die in iiir erzieiien 
sieieerungen überlralen in vielen 
Fallen eiie Erwartungen und be- 
wiesen, daß der wierier Auklions- 
markl nunmehr vom auslandi- 
senen lnleressenlenpubllkum aus 
Deulschland, neiien, der seiiweiz 
und den USA als Möglichkei? 
enädeckl werden isl, noch zu 
Preisen einzukaufen. die unler 
dein Wellmarklsniveau liegen. 
Giuseepe Bonilo (Cesieiiernere 1707 blS 
1769. Neebei), Die kleine Prinzessin. 
Lwd.,102x75. in originalem Rerirrien. Rei. 
prElY s 30.0007, Meislbol: s 4500er. 
Der Erlös isi engesiehis des Chei-rnes, 
den dieses Kunsiwerk eussireini. kein 
wunder. 
sieniiind iviiiiernend (wien 1040 1910). 
sie; der oslerreichisthen Armeen iiber 
das lürkische Heer in der Schlacnl bei 
Marlineshe17ß9. Sig. u. dei. 1279. Lwd., 
150x253. Reviere" I s 17.o00,e, Meisi- 
bol: s 3d.000,e. sriiieehienbiider 
besenders von so bedeulendem Ferinei 
waren bisher nieiii leichl VEFkÖUHICh. 
speziriseries in1eresse an der veierien- 
diseiien Geschichle mag des Hauplmoliv 
nir die hohe sieieerung gewesen sein. 
Cieudie Ceeiie (Medrid. urn 1630135 bis 
1093). Susanna iin Bade. Lwd..1Z5 x 145. 
sie. u. dai, 1061, Ruibreis; s 7000er, 
Meislball s 90.0007. Ein rnuseumsreifes 
Biid dieses Kunsllers, der 108a Heirneier 
wurde. Ceeile eiii als der .,ieiz1e lücnlige 
Meisler der seibsiendieen (dlleren) spa- 
nischen Malerei" (Seuberl). 
Luca Gierdene (Neapel 103271705). 
Verkundigungsrnarla, Erzengel Gabriel 
Lwd. ie 117 x93. Rinpreis: s 24 000,r. 
Meislbol: s 60.000, e. Beide Bilder 
rnegen elwa urn 1680 enlslanden sein 
und Zeigen beeeriiiierie Qualilülen. 
Giordana war der ereße Reuninier 
seiner Zen. 
Cecco di Pieire (ieiig Pise. 1360 1402), 
HI. Jeiienries d. T.. Hl. Beriiieierrieus. 
i-ieiz,öiieineereeurGeidei-uridnox3a 
Ruf: s 70.000 e. Meisibeii s 110 000.r 
Beide Gemälde. die von einem Poly- 
plychori siernrneri. gingen in die USA. 
Bei der irn vergangenen Jenrhunderi 
vorgenommenen Zerieiiune des Allur- 
Werkes wurde die ern unierrend err 
kennbare origrnale sigrieiur du! die 
neue Rahmung eberiregeri. 
Albin EggerrLrenl (sieirieeri1sese192s. 
Renlscn), .,Deri Narnenlasen 1914 , 
2. Fessune.en1sienden in Nordfrankreich- 
1917. Lwd., sie. U. dei., 116x230. Ruf- 
 
preis: s 40.000, , Me1slbal: s 11o.ooo,e. 
sieiieri WIV" VGF einer Egger-Lienlr 
Renmssance? 
Ferdinand Georg weidindiier (Wien 
1793 1x05), Keiinerin in seerbern, 
Hriiz, 15x12. Grirnssiiiiz 824. RiMbi-eis: 
S 20.000, , Meisibol: S 40.000.r . Der 
Charme dieses Werkchens wurde ge- 
buiirend lienerierv. 
Egon Sclnele (Tulln 1890 4918. W1en}. 
Bildnls einer Frau rnil schwarzem H01, 
Lwd., rrioriogr. u. dav. 1'309. 100x 99,8. 
Rdfpreis: S 90.000,i, Melslbol 
S 38000417. Dies war das leuersle 
Bild, das seil Krlegsende 1m Doralheurn 
je verkauf! wurde. Erwerber war die 
GeorgrWdchler-Gedüchlnissliflung in 
Genf. die es dem Kulluraml der Sladl 
wien für die Ausslellung .,Kunsi urn 
1900" zur veriiieune sieii . Der Vor- 
besiizer heiie den beseliädigien Hinier- 
grund des Gemäldes mil weißem Lack 
ilberrnalen lassen und es bedurfle iahre- 
langer Bernuhungen des Resieureiers 
Prof. Kainz (Ös1err. Galerie), um diese 
Ubermalung zu enlfernen. Dabei eine 
nalurgemaß die obers'e Lasierung des 
originelniniergriindes verloren. zum 
Vorschein kam eine iruhere Fassung 
rnii ganz zerien. kaum sichlbaran 
sonnenradarligen Ornamerilen. 
Das Gerneide isi in seinern Ersizusiend 
bei Nirensiein. Terei 19, ganzseilig 
ebdebiideo. 
 
 
  

	        

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