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Volltext: Alte und Moderne Kunst XI (1966 / Heft 85)

 
(GESTELZTEN) APSIDEN 
Star! Mlxm, Kamm "m, vumnr- 
smz Miuo. Kirrhe "Na Spildlkdrl 
Mikullire, IV. Kirche 
Kirche in Puhnnsku 
Mikulöire. m. Kirrhe 
mawm- 
'l'ufcl II 
Kirche Mikulöicc IV 
Kirche Mikulücc III 
 
7D 
SV 
111. EJNLLLPÄLLII (Abb. "J, 1218i 111 
Das mehr trapezoide als rechtwinkel 
Presbyterium der X. Kirrlze in Älikul 
(T. IIII3, Abb. 10) reiht diese noch in 
zahlenmäßig stärkste I. Gruppe, aber 
Schiff mit einer westlichen Pfeilertribi 
und mit Umfassungsrnauern, die beid 
seits durch Stützen verstärkt sind, btii 
sie in Relation zu der bedeutend größe- 
Pribinakjrche in Receskut bei Zalavar 
Pannonien aus den Jahren zwischen i 
und 860. 
Einen sonderbaren großmährischen Ein: 
fall bedeutet die Bautengruppe in S: 
(T. Hlfl, Abb. 11). Die Anlage der Hau 
kirche ist vom Vorbild eines spätrömisc} 
Baues abhängig, dessen quadratischer u 
überhöhter Mittelraum durch rechteck 
Arme kreuzförmig erweitert wurde; d( 
erfuhr dieser Plan in Sady einige l 
derungen. Die Längsarme wurden x 
wenig gekürzt, dagegen merklich 
Querarme, und der westliche Arm W111 
außerdem verbreitert. Der so entstande 
 
 
Innenraum wurde in der Richtung x 
Seitenwände des Presbyteriums durch zi 
Innenwände, die nur an den Stirnwänt 
Durchgänge freiließen, in ein Hauptscl 
und zwei SeitenschiHe geteilt, WOClUI 
der quadratische und kaum mehr überhöl. 
Mittelraum seine Bedeutung als Vieru 
verlor und, zu einem Hauptschiff gewordi 
breitere NebenschifTe hatte als der W: 
arm. Da der Anschluß eines dreischiftig 
Wesrteiles an eine dreiarmige östlit 
Kreuzanlage sich im Verlauf des 9. Ja 
hunderts als eine Eigenart der karolin 
schen Architektur herausgebildet hal 
kann die Entstehung der kreuzförm 
dreischifligen Anlage der Hauptkirche v 
Sady wohl mit einem karolingischen E 
Huß erklärt werden. Diese Anregung wui 
aber durch die Errichtung von Inm 
Wänden, die in Mähren, wie die lll. Kirt 
von Blikuläice zeigt, Eingang gefund
	        

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