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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XI (1966 / Heft 86)

BUCHBESPRECHUNGEN



Peintres Contemporains, Edition: d'Art

Luclen Mazenod. Paris. Erschienen als dritter

Band der Reihe "Las Peintre: Cölabrax".

Die vielseitige Konkurrenz. der sich Verleger

von Kunstbüchern der Mederne heute gegenübersehen.

 spornt zu besonderen Leistungen

an. Der im Pariser Verlag van Lucien Mazenod

 erschienene und von Bernard Dorival

redigierie Prachtband über die bedeutendsten

 zeitgenessischen Meier nimmt unter den

repräsentativen Bildbänden dieser Art zweifellos

 eine hervorragende Stellung ein.

Unter Mitarbeit erster Kunstschrlftsteller.

Kritiker und Kunsttheoretiker. wie z. B.

i-lerberl Reed. unibre Apollonio. Douglas

Cooper. Will Grohmann. Franz Roh. Pierre

Restanv. Patrick weidberg. Gaslon Diehl und

Netto Ponente (insgesamt über 70 Nernen).

entstand ein informativer Querschnitt. der in

stilistischen Gruppierungen in Form kurzer,

jeweils mit einer Werksreproduktion und

einem Personalphoto versehener Abhandlungen

 inii den wichtigsten Malern der

Gegenwart bekannt macht. Die Qualität der

eingeklebten. durchwegs treffend ausgewählten

 Farbreproduktionen verleiht dern

Werk. dessen Schwerpunkt bei den Künstlern

der Ecale de Paris liegt. ebensesehr Prenl

wie die zahllosen, duzu kontrastierenden.

aufschlußreichen Porträts. Während im

Hauptteil nur ein einziger Österreicher.

nämlich Fritz Hundertwasser. Aufnahme fand

(den Text iiber ihn schrieb werner Hofmann).

 enthält der lexikalische. noch Ländern

 gegliederte Anhang zusätzlich die

Namen Baeckl, Herbert Bayer. Gustav K.

Beck, Ferdinand Stransky. Wolfgang Peelen.

Rudolf Haustier. Cerl Unger, Gecirg Elster.

Wolfgang l-iuller. Josef Mikt. Wolfgang

Hollegha. Anton Lehmden und Arnulf Rainer.

Es hat wenig Sinn - vor allem. wenn man

sich die "Ungereimtheiten" so mancher

inländischer Kunstpublikationen der letzten

Zeit vor Augen hält -, en dieser Stelle über

die Zusammensetzung dieser Liste zu poleniisieren.

 Da einerseits jedoch Maler wie

Staudacher und Fruhmann fehlen. anderseits

 aber auch Künstler enderer Richtungen.

wie Brauer und Fuchs. gegenüber den vorhin

genannten Phantasten aufder Strecke blieben.

kann man nicht uinhin. auf diese peinlichen

Lücken hinzuweisen. Nichtsdestoweniger besitzi

 die Art und weise. in der dieses prächtig

eusgcsteileie Werk bilderbucherlig für die

Mederne wirbt. eile Chancen auf Erfolg.

Peter Baum

Moderne Kann in Österreich.

Günther Feuerstein - Heribert Hutter m

Ernst Köllar - elm Mraxek: 120 Seiten

Text. 120 B dtafeln. davon 24 in

Farben: es 280.-. DM 42.50. Forumverlag,

 Wien-Hannover-Bern 1965

In den "Posaunen von Jericho" entwickelte

Heimito von Doderer ein Stilprinzip. das er

als ,.Neues Divertimento" bezeichnete: Drei

exzentrisch einsetzende Themen. die scheinbar

 wenig miteinander zu tun haben. finden

im vierten ihre Synthese. Die kürzlich erschienene

 Würdigung der inedernen Kunst

in Österreich von Feuerstein. Hutler, Koller

und Mrazek folgt zwar unabsichtlich, aber

destoüberzeugenderdiesemPrinzipiWährend

die ersten drei Autoren Architektur, Malerei

und Skulptur in ihrer Reinheit entfalten.

zeigt die vierte Abhandlung sowohl menschlich

 als auch inhaltlich den Ort ihrer Synthese.

deren Fokus die Wiener Kunstgewerbeschule.

 die heutige Akademie für angewandte

Kunst am siubenring. zusammen mit dem

österreichischen Museum gebildet hat,

Die eigenständige Entwicklung der österreichischen

 Kunst wurde von den meisten

Autoren der jungererl zeit vernachlässigt;

sie läßt sich auch schwer unter einem Begriff

eder einer Ideologie. wie etwa das Bauhaus.

definieren: Alle Richtungen standen und

stehen gleichsam nebeneinander im freien

Gespräch. und wenn auch die eine manchmal

in den Vordergrund gespielt wurde. gerieten

die anderen dank dem konservativen Charakter

 wiens niemals ganz in Vergessenheit.

Deshalb erscheint der musikalisch-formale

Stil einß Divertimento als die glücklichste

Möglichkeit. die Vielfalt der Bestrebungen

wenigstens in ihren Schwerpunkten deutlich

zu machen.

Die österreichische Architektur hat ihren

klaren neuen Ansatz in der__Persenliehkeit

oiie Wagners. welcher den Ubergang vorn

Historismus, der "Renaissance" Eitelbergers.

in die Moderne vollzog. Die kontinuierliche

Entwicklung von Josef Karnhäusel zu Wagner

läßt sich an Hand von Gottfried Semper und

Theophil Hansen begreifen; dennoch brachte

Wagner die endgultige Absage en den

Historismus in ienern vcn Feuerstein zitierten

Satz: "GEWISSE Stllrichtungen für spezielle

Bauwerke dienstbar zu machen. erscheint

nur kindisch."

In der Sezession schienen sich alle modernen

Kräfte erstmals zu vereinen: doch bald

brachen neue Gegensatze eui. Auf der

einen Seite stand Josef Hoffmann. der Nachfolge

 und Ergänzung in Josef Frank. Oskar

Strnad. Otto Nledermoser und Oswald

Haerdtl gefunden hat. Letzterer schloß aber

eine weitere Tendenz ein, die durch die

Lehrtätigkeit Heinrich Tessenaws an der

Kunstgewerbeschule in Wien heimisch wurde

und die Feuerstein als "Heirnatstil" bezeichnet,

 Ihre weitere Entwicklung zum sozialen

Bau fand vor allem im Werk des verdienten

Architekten Franz Schuster im Anschluß an

die großen Gemeinschafissiedlungen Tes-56





senows ihren Ausdruck. der auch heute noch

a_n der Akademie lehrt.

Ähnliche Tendenzen. doch mehr der Richtung

Frank Lloyd Wrights verwandt, verfolgte

Clemens Holzmeister und seine Schule. und

in der Persönlichkeit seines Assistenten

Fellerer. dem späteren Leiter von Kunstgewerbeschule

 und Akademie. entstand eine

Querverbindung der Richtungen. Doch zu

all diesen in Gegensatz war das eigenwillige

Werk des Wiener Architekten Adolf Loos.

der alle Dekoration prinzipiell und in

schärfsten Formulierungen ablehnte. Seine

Richtung wird als die "klassische Wiener

Schule" bezeichnet.

Daß es ein echter Gegensatz war. zeigt uns

die heutige Entwicklung der österreichischen

Architektur. diesowohl Hoffmann. Frank und

Strnad als auch Loos als ihre Väter anerkennt.

 Als vielleicht markanteste Vertreter

wird hier von Feuerstein die Arbeitsgruppe 4

und dasEhepaarWiridbrechtlngergeschildert,

deren Werk im Zusammenhang mit der

Richtung des Architekten und Stadtplaners

Roland Rainer steht. Die expressionistische

Bauweise Clernens Holzmeisters schließlich

leitet sinnvoll zur Malerei über. welcher Ernst

Keller gerecht zu werden versucht.

Während die Architektur sich vollständig

aus der Wiener Entwicklung begreifen läßt.

ist die österreichische Malerei nur im grüllereti

Zusammenhang Europas zu verstehen. Zwar

wehrt sich Ernst Köller gegen die Behauptung

Will Grohrnanns. dall "die Kunst in Österreich

seit Kokoschkas Weggang fühlbar stagniert".

Dennoch ergibt sich aus seiner Darstellung.

dafl es im Unterschied zur Architektur zu

keinem echten Gespräch der Richtungen

gekommen ist. wie cinst Albin Egger-Lienz.

ist auch Oskar Kokalschka ein einzelner

geblieben. zwer stenden am Beginn der

Moderne in engem Zusammenhang mit den

erwähnten großen Pienieren der Baukunst

Gustav Ktirnt und Egon Schiele: doch schon

Artur Nikodem blieb die Anerkennung versagt.

 und fortan waren nur noch die Biagraphien

 einzelner Meier zu beschreiben.

von denen manche. wie Gerstl und später

Kubin, europäisches Format erreichten. Eine

iiberregende Persönlichkeit. nun wieder

schon durch seine beherrschende Stellung

in Kontakt mit anderen Kunstrichtungen.

war Herbert Boatkli und mit seinem Kollegen

Albert Paris Gütersloh kam es zum erstenmal

 seit der Sezession wieder zu einer

Wiener Schule. die literarisch ihre Fortsetzung

 im eingangs zitierten Heimito von

Doderer und dessen Schüler Peter von

Tramin gefunden hat. von dem sich aber ferner

 die einzig autochthone Wiener Richtung,

der "Phantastische Realismus" von Lehmden.

l-iuiler. Brauer und Fuchs ebleiiei. Im Gegensatz

 zu dieser ünden auch die nonfigurativen

Richtungen ihren Zusammenhalt. deren

Zentren Köller einerseits in Christa Hauers

Galerie im Griectienbeisl. anderseits in der

Galerie St. Stephan mit Mikl und Rainer

ortet. Innerhalb dieser Extreme siedeln

zehireiehe endere aegebungen. deren Auswirkung

 aber erst die Zukunft erweisen

wird,

Während in der Malerei eine Renaissance

nach Ansicht Köllers vor der Türe zu stehen

scheint. ist in der Plastik. wie Heribert Hutter

im dritten Teil darlegt. die Weltbedeutung

der Wiener Schule eine Tatsache, lhren

Beginn bildete Anton Hanak. Lehrer an der

Kunstgewerbeschule und später an der

Akademie am Schillerplatz. Sein bedeutendster

 Schüler ist die alles überragende Gestalt

Fritz Wotrubas. dem ein echter Durchbruch

zu eigener und überzeugender Aussage

gelungen ist und dessen Einflufl sich kaum

ein Wiener Bildhauer in Nachahmung oder

Gegensatz zu entziehen vermochte. Bei

vielen wurde der Kontakt fruchtbar: Der

früh verstorbene Andreas Urteil zeigte die

überzeugendsten Ansätze. und mit Johann

Avramidis hat die Wotruba-Schule ihre

Lebensfähigkeit und Kontinuität erwiesen.

Andere Begabungen fanden in der Konfrontation

 zu ihrem eigenen Stil: besondere

Würdigungen widmet Hutter Heinz Leinfellner

 - gleich Wotruba auch Hana -

Schüler -. Wander Bertoni und. in ganz

anderer Richtung. Rudolf Haftehner. Eine

von Wotruba unabhängige Götaltung verkörpert

 Karl Prantl, dessen Initiative der

Margarethner Symposien der Bildhauer

weltweiten Anklang gefunden hat.

Im letzten und vierten Abschnitt bringt

Wilhelm Mrazek die Entwicklung des Kunstgewerbes

 von 1918 bis heute. Hier nun.

in der angewandten Kunst. fanden sich

Persönlichkeiten der drei früheren Themenkreise

 zusammen im Versuch. Handwerk.

Technik und Kunst zur Synthese zu bringen

und vor allem das heute wesentliche Problem

der Gestaltung zu erkunden. wie nämlich

irt der fortschreitenden Technisierung die

Rolle des schöpferischen Menschen zu bestimmen

 und zu klaren sei. Keinem der

großen Pioniere hat die Verbindung mit der

Kunstgewerbeschule geschadet: sowohl Wotruba

 als auch Kokoschka verdanken ihr

wesentliche Impulse: Leinfellncr und Berloni

sind als Lehrer ebenso dort tätig wie Schuster

und Niedermoser. Von den Architekten

Hoffmann. Strnad und Haerdtl erhielten

Inneneinrichtung und Glasmalerei die stärksten

 Anregungen; in der Keramik kamen

Löffler, Powolnv und Obsieger mit ihren

Schülern zur Geltung; Metall-. Silber- und

Goldschmiedearbeiten ebenso wie Stoffdruck.

 Btldteppiche. die Mode wie die

Plakate fanden eine bewullte Förderung.

Somit stellt sich die angewandte Kunst als

der integrierende Faktor dar: als Aschenbrödel

 immer wieder verdammt oder bekämpft,

 ist ihr letzten Endes die verbindende

Rolle zwischen den Kunstzweigen und damit

auch zum lebendigen Menschen und seinen

Bedürfnissen zugefallen, die sie gleichsam

durch Zufall bei der divertimentoartigen

Planung dieses Buches erhielt. mit dem nun

die vom Forumverlag begonnene Schilderung

der österreichischen Kunst einen krönenden

Abschluß gefunden hat.

Arnold Keyserling

Glaxsammlung Helfried Krug. beschreibender

Katalog, wiuenschaftlich bearbeitet von

Dr. Brigitte Klone, Köln. 450 Seiten,

500 zum Teil mehrfarbige Abbildungen.Lernberl-Mulier-verleg.Mun-





Dieser großformatige Katalog ist anlälllich

einer Ausstellung der Glassammlung Helfricd

und Jopi Krugs im Museum FolkwanalEssen

erschienen. Was man während der Ausstellung

 in den Vitrinen bewundern konnte.

liegt hier in einem hervorragend ausgestatteten

 Bildband vor. Brigitte Klesse, die

sich mit dem Glaskatalag des Kölner Kunstgewerbemuseums

 in der Fachwelt einen

Namen gemacht hatte. schrieb die kunstgeschichtliche

 Einführung und einen ungemein

 sorgfä igen. Literatur und Vergleichsobiekte

 berücksichtigenden Text zu den

431 abgebildeten Gläsern der Krugschen

Sammlung.

Dieser Glasschalz. der im Laufe von fünfzehn

Jahren mit einer seltenen Sammelleidenschafl

zusammengetragen wurde. wird in 15 Kapiteln

 dargeboten, die von den Gläsern der

Antike und des Islams bis zu denen des

19. Jahrhunderts reichen. Entschiedenen

Höhepunkt der Sammlung bilden die Schnittgläser

 aus Nürnberg. aus Böhmen. Schlesien.

Brandenburg und Mitteldeutschland. Sie

ergeben ein ungemein wirkungsvolles zentrum.

 um das sich dann die Arbeiten der

Glaskünsiler aus Venedig. aus Spanien, aus

Persien und Indien. aus den Niederlanden

und Rußland sowie die Zwischengoldgläser

des 18. Jahrhunderts gruppieren,

Die hervorragenden Abbildungen zusammen

mit den wissenschaftlichen Texten sowie die

bildlichen Nachweise über dic von den

Glasschneidern verwendeten Stichvorlagen

machen die Lektüre dieses Kataloges besonders

 interessant. So ist der repräsentalive

 Bildband in eilen ßelengen. im Typographischen

 wie im Wissenschaftlichen. in

den Photos wie in den kostbaren Papieren

aus der Feldmiihle dazu angetan. den Kunsthisloriker.

 den Kunstfreund und Sammler

nicht nur zu erfreuen. sondern allen auch

als Nachschlagewerk zu dienen.

Wilhelm Mrazek

Heinrich Gerhard Franz. Buddhistische Kunst

Indiens. VEB E. A. Seemann. Buch- und

Kunstverlaa.Leipzia1965.161 Seiten

Text. 313 Abb. auf Bildtafeln. 98 Textabbildungen.

 Leinen.

Im Rahmen einer Buchreihe ..Der indische

Kunstkreis in Gesamtschau und Eirtzeldorstellungen"

 legt der Ordinorius für Kunstgeschichte

 an der Universität Graz nunmehr

einen Band vor. der sich mit einem der wohl

am häufigsten abgehandelten Themen der

Kunstgeschichte Asiens befallt. Um es vorwegzunehmen:

 Die Hauptleistung dieser

Arbeit beruht im Zusammentragen eines

ganz außergewöhnlich reichhelligen Bilderszhatzes:

 jenseits der sonst üblichen Beschränkungen

 auf beinahe sattsam bekannte Standardaufnohmen

 hat Franz Großes geleistet.

indem er nicht nur seine eigene Kamera

mit Erfolg bemühte. sondern auch schwer

zugängliche, selten oder nir: reproduzierte

Archivaulnahmen ersctiloß. So entsteht rein

vom Abbildungssektor her ein überraschend

reichholtiqes und außergewöhnlich differenziertes

 Bild der Entwicklung der buddhistischen

 Kunst in Indien von ihren Anfängen

bis in die Zeit der Eroberungen Nordwestindiens

 durch die "Weißen Hunnen" und

die Andhra-Kultur im östlichen Dekhan,

Leider blieb die Kunst der Gupta-Zeit. die

immerhin so bedeutende Plastiken wie den

berühmten nBuddha von Sarnath" hervorgebracht

 hat. ausgeschlossen --Textlich

 war Franz bemüht. die Materie so

weit als nur irgend möglich aufzuschlüsseln.

So entstanden an die dreißig "Kurzkaoltcln",

iedes kaum länger denn drei bis fünf Druckseiten.

 in denen knapp formulierte Themenkreise

 behandelt werden: jedes dieser

Kapitel ist von einem ausführlichen Literatur-Verzeichnis

 begleitet, das einern weiteren

Einstieg in die Materie dienen soll. Franz

hat sich auf minimalen Wortaufwand und

bewullt anspruchslose Diktion beschränkt. er

will Information geben, nicht mehr und

nicht weniger. Da er als profunder Kenner

der Materie den Stand der Forschung bis

in die unmittelbare Gegenwart verfolgt hat.

gelang es ihm. die Tatsache aufzuzeigen.

welch unerhörte Fortschritte die Erforschung

des Substrats in den letzten drei, vier Jahrzehnten

 gemacht hat: Elrt noch vor wenieen

Jahren relativ einheitlich erscheinendes Entwicklungsbild

 hat sich in eine Unzahl von

verienlen aufgespaltet. und so nimmt es

nicht wunder. wenn einem ln vorliegendem

Werk ein wenig der große Bogen, die zusammenfassende

 Schau fehlen. So ist auch

das Buch von Franz weniger als Werk der

Kunstgeschichte denn als eines d:

logie aufzufassen. -

Das besondere Interesse des Aut

der Gandhara-Kunst. die bis in di

Verästelungen und Ausslrehliingr

wird: die Probleme der Datierun

allem der Ansetzimg des En'

beginrles. aber auch die Frage de

beren und gegensiendliehen l-lei

Ableitung der Gandhara-Kunsl

freilich auch nicht lösen. respek

warten können.

Sein Werk ist, als Ganzes gesehen.

zu Überbietende kompilatorische l

der sich der Autor weniger als Fo

Theoretiker. denn als Praktiker

schullehrer mit ausgeprägter d

Tendenz offenbart. Und so wird

wohl vor allem in die Hände der

den zu legen sein. denen es als ui

bare Quelle marlnlgfacher Arlreg

nen möge.

E

D'Ars Agency. Anna VI. No. 5.

nungsort Milano. Llt. 800.-Dieses

 von uns bereits an andi

erwähnte Kunstmagazin ist auch

sechsten Nummer so schwungvol

und vielseitig geblieben wie in

uns bekanntgewordenen Heften.

spallung nach Sachgruppen -

"Rubrlche". Hlnierviste". .Rasseg

sentazianl". Segnalazlon ' und .

dient dazu. den Lser einem wah

werk an Informationsmaterial o

Eine Fülle van mehr oder mlndc

lichen. reicttbebtlderien Künstlerb

schlägt Brücken zu Bekanntem l

kanntem: Briefe aus dem Au

Osierreich berichtet wie intnie

Sotriffcr) stellen den Kontakt mit d

her.

..D'Ars Agency" ist eine Kunstzeil

für den geschaffen wurde. der

lichen Gründen .,up ie date"

Ein Vorschlag: wie wäre es. w

Magazin. etwa dem Beispiel d

kunst" (München) folgend. ied

schlossenen Jahrgang eine Aufsl

des Gesamtinhaltes beigeben wt

were eine wertvolle Hilfe gerade

die sich systematisch mit der E

einzelner Künstler und den Haupt

des Kunsilebens in alter Welt vertrz

müssen.



Kunstiattrbuch der stedi Linz 196a.

Hrsg. im Verlag Anlen Schrc

wien und München,

Alljährlich legt das Stadtmuseurr

"Kunstlahrbuch" in beinahe schon

Ausstattung vor: die Vielfalt del

in- und ausländischer Autoren ZL

schiedensten Spezialgebieten - u

macht eine eingehende Wurdigui

lich; als besonders bemerkenswert

uns im Jahrgang 1963 die ei

Georges Engleberi. "Französisi

Stellung des Treffens von Ebelsbe

und von Renate Wagner-Rieger

Maximllianeischcn Türme von l

Heft 1964 wird unter anderen vo

halten Autoren wie Antonio Gr

Gerhard Schmtd und Karl Oet

stimmt.



EINGELANGTE BÜCHER:

Emile Fabre. Die französischen

des Mittelmeergebietes. 157

122 Abb.. 1 Farbtafel, 1 Karte

Verlag, Köln 1965. ÖS 247.-Linzer

 Kuliurhandbuch I. urtc

ausgegeben von der Kulturve

der Stadt Linz. 8d. I.. 392 Seite

412 Seiten. Druck- und Verll

Gutenberg. LtftZ 1965

Grahclm Hughes, Erlesener '

256 Seiten. 453 Abb.. davon 11

Otto Maler-Verlag. Ravensbur

William Innes Homer. Seurclt

Science of Puinting. 327 Seiten

The M. l. T. Press. Massachuse

oi' Technology. Cclmbridg

ÖS 275.-Aus

 dem Verlag Brüder R0:

Wien:

Dora Heinz. Mittelalterliche Ta

16 Seiten. 20 Farbtafeln. 1965.

Heinrich Neumaver. Griechiscl

16 Seilen. Z0 Farbtafeln. 1965.

Heribert Hutter. Jugendstil. 1

20 Farbtafeln. 1965. ÖS 2B.-
            
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