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Full text: Alte und Moderne Kunst XII (1967 / Heft 92)

 
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Berta Reichenauer 
ZUR GRAPHIK ANTON HANAKS 
1 Anton Haiiak, Paar. Tintcnstift, 26xl7,5cin, nicht 
Slgftlßft 
2 Anton Hanak, Weibliche Studie Tintcnstift. l7x 
24.5 cm, signiert Anton HQFVOK 
3 Anton Hanak, Fraucnkopt. Tmiensiiti. 275m? (m, 
Slgrt. Anton Hanak 
4 Arüon Hanak, Marinlicher Akt. Tiniensitti, 27xl8 m. 
nmht Slglttürl 
4 R1 0M 
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Die politische Wandlung Österreichs nach dem 
ersten Weltkrieg, von den Künstlern lange voraus? 
geahnt, brachte in den zwanziger Jahren eine 
Wandlung auch auf kulturellem Gebiet mit sich. 
Das Wien der Monarchie war noch Metropole 
der Künstler aus den ÖSTEFFElChlSChQFI Ländern 
und bedeutender Anziehungspunkt für die euroe 
püischc Künstlerelile. Es verlor nach dem Zusam- 
menbruch der Donaumonarchie, aber auch nach 
dem Tode der großen Führer der Secession seine 
Zentralstellung im Kunstschaften. Die iun 
Talente wendeten sich enttäuscht von der Akade 
ab und entwickelten sich in den Ländern: Fi 
auer, Boeckl, Wiegele. Kolig, Clernentschit 
EggereLienz. 
Künstlerhaus, Secessian und Hagenbund 
suchten wohl. die Kräfte wieder zu sammeln, l 
machte Gedöchtnisausstellungen (Klirnt 19 
gründete eine moderne Galerie (1929) 7 aber 
großen Künstler blieben Einzelpersönlichkeitei 

	        
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