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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XIII (1968 / Heft 96)

Wien. Neues Opcmhaus. Vor

Laufbßrgbr. Stich

Wien, Neues OPHnhC-IHS, Vor

Laufbcrger, Mittclbild mir

Dichtung". Stich

Hans Makarl, im Triumph

rcichischc Galerie des XIX, l

Hans Mrlkälfl, DCI Triumph

ng vor

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Phanta

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vrdinand j. w.

crdixmnd J. w,

. Musik und

r, 1873. Österä,

 Wien

t. Skizze

ANMERKUNG 10

w F. Laufbcrgcrs Vorhang im Neu

Nach den Canons gestochen.

ßlrigende Kunst. Wien o. J. (u

. Operl

cscllsch

18802}

tIHV

Kir vcl

Eurydike zurückzugeben. Links von dieser

Szene, im Hintergrund, erkennt man A

mter den Bewohnern der Unterweltl 7

zlie Erbauer des Theaters, Eduard van der

Nlüll und August Siccardsburg, sowie den

Künstler Karl Rahl, eben den Schöpfer

:lieses Vothangbildes, ferner Josef Gasser,

:ler die Skulpturen für die Oper und für das

Burgtheater angefertigt hatte, sowie Franz

loseph Dobyaschofsky, von dem die Dekaengemälde

 der Oper stammten. Der obere

Vorhangfries stellt den Orpheus vor, wie

:r die wilden Tiere besänftigt; auf dem

Jnteren sieht man ihn die Argonauten am

Sirenenfelsen vorbeigeleiten. Ein anderer

Wiener Maler, A. Goltz, hat übrigens auf

zinem Vorhang für das Wiesbadcner Staats-:heater

 ebenfalls den Orpheus-Stoff dargestellt.



Die Wiener Staatsoper konnte sich noch

rincs weiteren, wenn auch seltener gearauchten

 Vorhangs erfreuen; er war für

Spielopern und Ballette vorgesehen. Sein

Maler ist Ferdinand J. Laufbergcr (1829

bis 1881). Das in Leimfarben ausgeführte,

recht eindrucksvolle Werk zeigt in einer

Fülle von Figuren und Ornamenten Darstellungen

 von Tanz- und Hochzeitsszenen.

Der Vorhang gilt im allgemeinen als Laufbergers

 volkstümlichstes Werk. Das große

hlittcllncdnillon dieses rhrmgs t

komische Oper präsentiert in s: ioner, gar

schlussener Kompnsirion die drei Gestalien

der Phantasie, der Vusik und der Dichru

darüber und darunter im Mittelteil zwei

Kindcrgruppen ,.l.iirullicl1c Musik" und

"bangerhund". Auf den Seitenteilen sind

LUITCO gleichfalls z ei Kindergruppcn zu

schon: ___]21 dfiänfzlre" und „SlCgCSÜIIIEIfCIL.

"Hnchzcit" und _,_Der Tanz" heißen

beiden Seitcndarsrcllungen darüber. B01

und l c sind reich ornamenticrr. E

trctlliche iänschauung des Lilllfböfgk 'sc

Vorhanfvs vermittelt ein hlappenwcrk

nach d Kartons gestochenen Bliim

das Ende der sie _ Xnfzmg

acht" r Jahre clcs 19. Jahrhunderts

X "en herauskamw.
            
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