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Full text: Alte und Moderne Kunst XIII (1968 / Heft 99)

Dieser ganzheitliche Gestcltrhythmus ist Mikls 
konsequent erarbeiteten pcrsönlirher Besitz und 
ZUQiBlIh das TEFFCIH, gut dem er SlCh scuverän 
von den Versuchungen der Ausschweifung und 
der Askese, von Formel und Rhetorik distanzieren 
kann. Hier ist ein KU tler, der sein Vorrecht auf 
Gestaltung nicht cibtritl an das lciunenhatte Unge- 
fähr. Das gib! seiner Kunst den überlegenen Zug. 
Hier ist Malen etwas anderes als wilde Gesliku- 
lcition und kryptischer Sinnspructi 7 hicr ist es 
eine Lust, ein sinnenhufteit Vorgang, etn (ZCEFQM 
scher Dialog mildem Gegenüber der Lcinißxand. 
Ich dcwke cin ein Wurl Rilkes, das Oskar Schlem- 
rner wenige Wochen vor seinem Tod in sein 
Tcigebudi schrieb: .,Die Kunst nicht für eine Auc- 
wchl eus der Well zu hallen, sondern für deren 
restlose Verwandlung ins Herrliche hinein . .  
38 
 
S 
6 
JusclMikl. Blaue Busle, was Ol dufLwzi, 105x105 cm 
Josef Mikl, Figur mit erhobenem Arm, was. Öl um 
um, 200x190 cm
	        
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