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Full text : Alte und Moderne Kunst XV (1970 / Heft 110)

 

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Wettbewerb r." das k,k. Hnfouerugehäude am um.

Projekt von cm Hasenauer, Wien. (irundriiä Emgesdnß

 (m30 7 2. Preis)

Projekt von cm Hawaii", Aufriß 7 Querschnitt durch

an Hulinc



gewölben praktisch verschxxinden kön

Für die Unterbringung der anderen Mag

wurde damals erwogen, die Albtechtsr:

entsprechend auszubauen, doch erübrigtc

dieser Vorschlag, da das erstellte ()perr

in seinen vielgeschnssigen Stadtgralueng:

ben doch genug Platz bot.

Durch diese Änderung wich die Kommi

von der Ausschreibungsgrundlage ab. l

hatten sich bei strenger Auslegung der

schreibungstexte die Konkurrenten auch

an die Modalitäten gehalten, indem stai

formierender Skizzen fast durchweg p(

ausgearbeitete Proiekte vorgelegt wu

Eine Umarbeitung der Projekte in den

sprünglich vorgesehenen Umfang -

doppelter Maßstab, Detaillierung und M2

bereehnung 7 erschien deshalb

Einerseits waren die Vorstellungen der

chitekten klar genug dargestellt, anderscit

die Situation eine ganz andere, wenn nur

400 Cl-Klafter hiagazinraum über der

gleiche unterzubringen waren. Die K0

renz ganz aufzuheben schien indes auch

berechtigt, und so beschlnß man, au

zweite Konkurrenz zu verzichten, alle Pri

zusammenzuziehen uncl die besten Arl

durch gestaffelte Prämienzucrkcnnung z

werben. Der Vorteil dieser Regelung la

die Kommission darin, daß für die

arbeitung des auszuführenden Projektes

gewonnen wurde. Die Frage, ob zu I

Ausarbeitung ein Projektant aus den R

der Konkurrenten gewonnen werden

oder ob, Wie bei der Stadterweiter

konkurrenz, ein Beamtenknllektiv oder g:

ganz anderer Architekt diesen Auftrag e

wurde schließlich dahin entschieden, da

mit dem ersten Preis ausgezeichnete Arcl

den Auftrag zum Bau des Hofopcrnh

erhalten soll.

Nach der Klärung dieser Fragen erh

die Fachgutachter noch einmal eine V

Zeit, um sich über die Reihenfolge der

zuerkennungen zu einigen. Die Reiher

war dann:

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1. Preis in Höhe von 3000 Vereinsthale

den Entwurf Nr. 29 mit der Devise „F

que dois, advienne que pnurra". Die

fasser waren die Professoren der Altar

der bildenden Künste, Eduard van der

und August Sicard von Sicardsburg, in '

2. Preis in Höhe von 2000 Vereinsthale

den Entwurf Nr. 30 mit der Devise „Dr

adler im Schild" (als Zeichnung) von dem

jungen Architekten Carl Hasenauer aus '

3. Preis in Höhe von 1000 Vereinsthale

den Entwurf Nr. 21 mit der Devise

videntiae rnemor". Die Verfasser ware

Architekten Ernst Giese und Bernhard S

ber aus Dresden.

4. Preis (1. Ankauf) in Höhe von 1000 Vc

thalern an den Entwurf Nr. 15 mit der I

„Polyhymnicf von Ferdinand Kirschner.

5. Preis (2. Ankauf) in Höhe von 1000 Vc

thalern an den Entwurf Nr. 35 mit der I

„Wünsche immer, erwarte nichts" von

Guido Ehrig aus Leipzig.
            
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