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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XVI (1971 / Heft 117)

1mm M: Opfer an Prima

Opfer au Priapus. m: Montfaucon, "m. LXV, m. 9.

D so mm

1mm o. opr" an Flora

o [er an Flora. jasper-Ware, Wedgwoud, Marke wunsoon

 s: BENTLEY, aus: Rathbone, 01a Wedgwood,

Pl. XXlV. 162 X 380 mrn

IS Relief vereint zwei im Stich (Abb. 23)

beneinander abgebildete Silensdarstellungen:

n Silenszug, der relativ getreu übernommen

rd, und den Silen, der sich auf den Thyrsus-.b

 stützen muß, um nicht zu fallen. Der kleine

un vor ihm ist im Relief nicht mehr zu

iden.

ELIEF D (Abb. 24). Der ein Blasinstrument

ielende Bacchant mit der Flasche in der Hand

wie die Rückenfigur einer Bacchantin, die

mbeln oder Bedten über dem Kopf zusamrnschlägt,

 rahmen eine zentrale Tänzerinngruppe.

 In Verbindung mit anderen Figuren

ld die drei tanzenden Mädd1en auch im

instgewerbe bekannt. Auf einem Möbelbeilag

 im Österreichischen Museum (Abb. 25)

s dem Umkreis Franz Detlers treffen wir

nzelfiguren aus dem bereits besprochenen

irghese-Fries an.

ZLIEF F (Abb. 26). Diese Komposition beht

 aus vier Tanzenden und einem Putto, der

ien Becher hält.

lS Thema des antiken Tanzes ist in der

issizistischen Dekoration häufig zu finden:

tweder als direkte Übernahme graphischer

arlagen, wie die von Sandrart" aufgenomrnen

 „Borghesischen Tänzerinnen" (Louvre),

die der Wanddekoration" dienten, oder in vielfältig

 variierten Abänderungen wie die tanzenden

 Horen in den Reliefs Wedgwoods (Abb.

27a, b). Die Tänzerin (2) des Reliefs scheint

einer Wedgwood-Tänzerin (Abb. 27b, zweite

von rechts, Abb. 27a, erste von rechts) zu entsprechen,

 der Tänzer (3) weist mit einer anderen

 Wedgwood-Tänzerin (Abb. 27a, dritte Figur

 von links) eine gewisse Ähnlichkeit auf.

Bisher wurden die Reliefs der Längsseiten

des Festsaals betrachtet, die sich hauptsächlidi

dem bacchischen Themenkreis widmen. Auf

den Sdimalseiten verlagert sich das inhaltliche

 Schwergewicht der Darstellungen zugunsten

 verschiedener Opferszenen.

RELIEF M (Abb. 28) zeigt die Darstellung

eines Opfers, welches nadi Montfaucon

„... Priapus gewidmet zu seyn scheinet. An

Statt des Altars sehen wir eine Seule, wobey

verschiedene Personen stehen, die sich zum

Theil Kränze aufsetzen . II15(( Dieses Priapus-Opfer,

 bei Sandrart" zu einem Sacrificium

Caligulae umbenannt, wird im Relief formal

vereinfacht: die beiden ursprünglich hintereinander

 stehenden Zylinder von Altar und Säule

werden zu einer einzigen, auf einem runden

Sodtel stehenden Säule verschmolzen, und das



Priapussymbol, bei Sandrart noch deutlic

erkennen, wird bei Montfaucon (Abb. 29)

mehr skizzenhaft, im Relief überhaupt

mehr dargestellt. Als Bereicherung dient

gegen die Bodenvase links. Eine im Stich

angedeutete Raumtiefe, die durch einen h

der Säule stehenden Mann unterstrichen w

gleicht das Relief durch Betonung einer

zigen Bildebene aus: das angedeutete Hii

einander der Figuren wird weitgehend

Nebeneinander.

RELIEF O (Abb. 30). Die Komposition d

Reliefs besteht aus einer zentralen Dreifigt

gruppe, gerahmt von einem flötenspielei

Bacchanten und einer weiblichen Gewandf

Über das auf einem Altar brennende O]

feuer hinweg greift eine Knieende (3) in

blumengefüllte, geschürzte Gewand einer

henden Frau. Die Handbewegung der im l

tergrund befindlichen Frau (2) wird erst

ständlich, wenn man einen Vergleich zu e:

Wedgwood-Relief zieht (Abb. 31), in derr

entsprechende Figur ein großes Gefäß

Rathbone" vermutet in dieser Szene ein Mr

Hackwoods nach einem zeitgenössischen f

zösischen Original. Die Mittelgruppe ist

Relief des Festsaals sehr ähnlich, die s:


            
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