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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XVI (1971 / Heft 118)

ßvwun

Aufriß der Dxeihäusergrupp: B, 6, 4, Franz-Keim-Gasse

Ansidu der Dreihäusergrupp: 8, 6, 4, Franz-Keim-Gasse

Fassadenderail des Hauses 6, Franz-Keim-Gass:

Haustür des Hauses 6, Franz-Keim-Gass:

Fassadendexail des Hauses 4, Franz-Kzim-Gass:

metrische Formen erweitert. Gleichzeitig wird

eine gewisse Verhärtung des Dekors bemerkbar.

 Schon am Haus 14 (1908) wurde aus dem

früheren Formrepertoire zitiert. Die Fassaden

des dritten Bauabschnittes wurden durch Addition

 ornamentaler Grundformen der früheren

Fassaden und nur weniger neuer Elemente dekuriert.



Was mit unverwechselbaren, originell erfune

denen Fassadenbildern begann, wurde später

immer schematischer fortgeführt. Aber immerhin

 läßt sich sehr deutlich erkennen. dnß mit

wenigen formalen Elementen eine große Anzahl

 dekorativer Zusammenstellungen möglich

ist, welche die an sich gleichen Häuscr deutlich

voneinander unterscheiden. Hier im ornamentalen

 Bereich liegt auch zweifelsohne der besondere

 Wert dieses Ensembles, wenn auch der

Vergleich mit den großstädtischen Spitzenwerken

 der Zeit erkennen liißt, daß Hubatsch in

den späteren Bauabschnitten mit der Entwicklung

 nicht ganz Schritt hielt)?

"' Ifubazscla verdffentlichze die ganze I1Iiuscrzeih'

1907 im I3. jg. der Zeitschrift „Der Arzhirclez". Der

ilvim ßauizhschrlitt ist hier bereits mit rlur um fünf

fahre später unverändert ausgrfiihrlcn Omtimenzile

veriiffenzliclaz! Du; Aussehen der Häuscr I6 bis 22

wurde gegenüber dem Planungszusland von 7907

nur durch das Ilinzufügen von Balkonen verändert.

DIE FASSADEN DER DREIHÄUSER-GRUPPE

 VON 190263:

Drei einstöckige Fassaden über mäßig herausgehobenen

 Kellergeschossen folgen abgetreppt

dem leicht ansteigenden Hang. Die vierachsigen

Fassadenflächen sind vom eigentlichen Baukörper

 beidseitig leicht abgesetzt und durch

über die Abschlußgesimse emporgeführte Seie

tenteile voneinander isoliert. Trotzdem sind die

weit auskragenden, rein dekorativen Abschlußgesimse

 der Häuser 4 und 6 in gleicher Höhe

angebracht und die entstehende Höhendifferenz

 im Bereich der Fries- und Attikazonen

ausgeglichen. Die Häuser 6 und 8 sind durch

die zurückgesetzte Eingangszune des Hauses 6

voneinander getrennt. Diese Zäsur ist durch das

höher gesetzte Abschlußgesims des Hauses 8

und durda eine Muttergottesstatue an der Kante

des Hauses betont. Gerade diese Figur jedoch

stellt gleichzeitig eine Art Bindeglied zwischen

beiden Häusern dar. Durch diese asymmetrische

 Gruppierung an sich sehr ähnlicher Hiiuser

kommt ein leicht malerischer Zug in die Gruppe,

der bei den späteren Erweiterungen nicht mehr

spürbar ist.

Unter diesen drei sehr unterschiedlich dekorierv

ten Fassaden sticht mittlere

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vor allein die
            
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