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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XX (1975 / Heft 138)

Klaus Eggert

Auf dem Weg zur

Kontinuität-Kaiser

 Maximilian

von Mexiko

und Schloß Miramar

Schloß Miramclr, bei Triest, Arbeiiszimmer von

Erzherzog Ferdinand Max. Sog. Schiffs-, Kaiüioder

 Novum-Zimmer (Anklänge an einen Raum

der Fregmte „Novara"]

Wie in Heft 1361737 dieser Zeitschrift kurz berichtet worden war, wurde im Sommer vorigen Jahres auf Burg Hardegg eine Ausstellung gezeigt, welche möglichst

 vielseitig Kaiser Maximilian von Mexiko und die mit seiner Persönlichkeit in Zusammenhang stehenden historischen Ereignisse zu dokumentieren versuchte.

 Idee und Planung der Ausstellung sind mit dem Namen Wilfried Enzenhofers verbunden. Ermöglicht wurde sie besonders durch die Beratung von

Werner Kitlitschka, der auch den Katalog redigierte, Darin sind unter anderem die gedruckten Aphorismen Maximilians' enthalten. Die Bedeutung von Selbstzeugnissen

 ist in dieser Epoche besonders groß, weil sie der Romantik zugeordnet werden muB, deren Dauer mit der Dauer des sogenannten "Historismus"

wesentlich verbunden ist. Der sogenannte „Historismus" ist in der bildenden Kunst die Synthese aus der Vorstellung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

 zu einer Einheit, der dauerndes Sein zugeschrieben wurde. Schon in dieser Konzeption ist diese besser „Kantinuismus" genannte Epoche als romantisch

bestimmt anzusehen.

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