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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XX (1975 / Heft 142 und 143)

5 Goiffried Semper, Naiurhistorisches Museum,

Wien 1, Burgring 7. Kuppelruum, Huuptgeschoß

5 Gottfried Sernper, Naturhistorisches Museum,

Wien 1, Burgring 7. Kuppelraum, Hauptgeschoß

Anmerkungen 28-46

7' Zit. Anm. 24, S. 576; ähnlich S. 578-579.

1' Schellings Philosophie der bildenden Kunst. In: Probleme

der Kvnstwissenschaft. 1. Bd., Berlin 1963, S. 51.

1" Zit. Anm. 27, S. 129-130.

1' Vorwort.

H Le Jupiter Olympien ... Paris 1815.

3' Die vier Elemente der Baukunst, Braunschweig 1851, S. 1.

3' De l'Architecture palychrome chez les Grecs . . . "n-Annali

 dell'lstituto di correspondenza

Bd. 2, Rom 1830. S. 763-284.

15 Zit. Anm. 3, S. 101-127.

ß Vorläufige Bemerkungen über bemalte Architektur und

Plastik bei den Atien. Altona 1834. HtEf zitiert nach KS.

3' KS, S. 779.

1' lbidem, s. 235.

1' Ibidem, s. 234.

"i Ihidcm, s. 246-247.

1' lbidem, s. 263.

" lhldem, S. 266.

u lbidem, S. 194.

" Kunstwerk der Zukunft, zit. Anm. 2, passim.

ß S, 1. Bd.. h. 215.

ß S, 1. Bd., S. 6-7.

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arqheologlco,

einer bloß endlichen Gesetzmäßigkeit ab, es

tritt die höhere ein, die für den Verstand irrational

 ist, und nur von der Vernunft gefaßt und

begriffen wird"? Bei einer solchen Auffassung

ist Kunst, speziell in den früheren Anschauungen

 Schellings (transzendentaler Idealismus), die

höchste Stufe des menschlichen Vermögens, höher

 als die Philosophie. ln diesem zutiefst romantischen

 Stadium zeigt sich diese Kunstauffassung

 zum ersten und bisher einzigen Male in

der Geschichte der Philosophie, worauf beispielsweise

 Lorenz Dittmann hinwies". Sehr ähne

lich proklamiert der zitierte Edward Lytton-Bulwer

 die Göttlichkeit der Kunst".

Kunst wäre demnach dort am vollkommensten

und entwicklungsfä igsten, wo die Realität am

meisten eindrucksmäßig durch Potenzierung vernichtet

 ist - nicht etwa willkürlich übersehen.

Nach Semper kommt in der Vergangenheit die

Renaissance diesem Ideal am nächsten, weshalb

er dieser mehr als anderen Epochen eine kontinuierlich

 gültige Komponente zuschreibt und

auch im Kunstschaffen steigernde Kontinuität zu

ihr herstellt. Das heißt aber nicht, daß er

isoliert aus der gesamten Kontinuität herou

oder eine äußerliche Anlehnung, „Stilrepetiti

propagiert respektive praktisch durchführt.

Damit sei die Betrachtung von Sempers a

meinem Kunstbegriff abgeschlossen. Es we

anschließend Sempers Äußerungen zu zwei

kreten Phänomenen untersucht, insofern s

Phänomene und Sempers Auffassung von il

sehr bedeutsam für seine Konzeption vom

sammenhung der Künste waren. Diese Ph

mene sind die antike Polychromie und die

ziehung zwischen Architektur und dem,

Semper „technische Künste" nennt. Für „

nische Künste" kann mutotis mutandis Kun

werbe gesagt werden.

lm Zürcher Manuskript äußert Semper, die

senschaft schließe allgemein ihr erstes Sto

damit ab, an nichts zu zweifeln, zersplittere

dann durch Kritik und suche endlich danr

„allgemeine ldee" zu fassen, „die der Ei

forschung erst Werth und Richtung gibt, ir

sich die Gegensätze versöhnen, welche durcl
            
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