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MAK

Full text : Alte und Moderne Kunst XXI (1976 / Heft 146)

4 Rolf Rose, 197319

5 Robert Adrian, Rot-Blau, 1973

6 Winfred Gaul, Markierungen N. 86, 1974

wn_.. f"

Kr-vV-hfwp? ä -,

den Herstellungsprozeß der Bilder. lm l

punkt der Untersuchung steht die künstle

Praxis, während die theoretische Reflexic

ausschließlich durch die künstlerische Prax

auskristallisierte, übergreifende System

rungsversuch ist. Die Analyse erkundet di

hängigkeit eines malerischen Ergebnisses,

Bildes also, von der spezifischen Art und Z

mensetzung der Mittel, die zu seiner Ar

tion benötigt werden.

Das Kunstwerk verwirklicht sich als ein c

Geschehen, dessen einzelne Kamponenter

des Herstellungsprozesses im bildnerischi

sultat sichtbar werden. Durch eine streng

tische Methode wird die komplexe Erschi

Kunstwerk in Einzelphänomene zerlegt, s

deren ursächliche Beziehungen in den elen

sten Formen ihres Zusammenwirkens zu

schauung gelangent."

Hannef leitet diese Beschreibung der a

schen Malerei offensichtlich aus Texten vc

lern wie Gianfranca Zappettini abi. Die

van Malern unterscheiden sich von dem

Theoretikers aber dadurch, daß sie auf d

lerische Praxis bezogen bleiben und in

deshalb niemals - wie in dem oben z

Text des Theoretikers Honnef - die Mal

Richtung auf die behavioural art oder

einfach in Richtung auf die didaktischen

hungen der Kunstpödagagik hin entgleitr

rade die von Honnef selbst postulierte lc

von Gegenstand und Mittel der male

Analyse kann sich - und dieser Aspekt ko

Honnefs Beschreibung zu kurz - nur au:

von vorneherein auf das Objekt Bild ge

ten Intention ableiten.

Unter der Voraussetzung der Identität v:

genstand und Mittel der Analyse der s;

chen Struktur des Bildes ist es ausgesch

daß nur eine Eigenschaft der Oberflöcl

2. B. „flatness", oder die Eigenschafter

Farbe oder des Farbauftrags zum Then

Bildes werden, genausowenig wie ein

planter Raster, die räumliche Beziehung

Bildes zum Raum außerhalb des Bilde

auch Oberfläche und Bildtrüger als a

Grundelemente des Bildes thematisiert i

können, ohne daß iener winzige Ruck lt

tung auf einen Inhalt stattfindet, der nich

deckungsgleich mit dem Gegenstand B
            
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